125. Todestag von Carl Zeiss: Lebensleistung eines Pioniers gewürdigt

Ges­tern jähr­te sich der Todes­tag von Carl Zeiss zum 125. Mal. Eine Rei­he von Ver­an­stal­tun­gen in Jena nah­men auf die his­to­ri­sche Per­sön­lich­keit Carl Zeiss Bezug und wür­di­gen den Fir­men­grün­der und sei­ne Lebens­leis­tun­gen.

Am Vor­abend des Todes­ta­ges waren alle Mit­ar­bei­ter mit ihren Ange­hö­ri­gen zu einem Phil­har­mo­ni­schen Kon­zert in das Volks­haus in Jena ein­ge­la­den. Gespielt wur­den die Ouver­tü­re zur Oper „Geno­ve­va“ op. 81 und ein Kon­zert­stück für vier Hör­ner von Robert Schu­mann sowie die Sin­fo­nie Nr. 7 A-Dur op. 92 von Lud­wig van Beet­ho­ven.
Ges­tern leg­ten Ver­tre­ter des Unter­neh­mens einen Kranz am Grab von Carl Zeiss auf dem Johan­nis­fried­hof nie­der und wür­dig­ten dort gemein­sam mit Nach­fah­ren von Carl Zeiss den her­aus­ra­gen­den Unter­neh­mer und Fir­men­grün­der. Auf Ein­la­dung des Unter­neh­mens sind die Nach­fah­ren von Carl Zeiss in Jena bei allen Fei­er­lich­kei­ten mit dabei.

Am 3. Dezem­ber wur­de zudem eine Spen­de an den För­der­ver­ein des Carl-Zeiss-Gym­na­si­ums Jena über 10.000 Euro über­reicht. Mit die­sem Geld unter­stützt das Unter­neh­men die tech­ni­sche Aus­rüs­tung der Schu­le sowie die Begab­ten­för­de­rung am Gym­na­si­um. Das Enga­ge­ment für das Gym­na­si­um, so betont Zeiss, sei bereits eine Fir­men­tra­di­ti­on. Neben mate­ri­el­len Zuwen­dun­gen wür­den auch vie­le ande­re Akti­vi­tä­ten unter­stützt.

Am Abend des Todes­tags lud außer­dem die Fried­rich-Schil­ler-Uni­ver­si­tät Jena die Öffent­lich­keit zum Vor­trag „Ver­trau­en auf die Kraft der Wis­sen­schaft – Leben und Werk von Carl Zeiss“ von Dr. Sven Schlot­ter, Insti­tut für Phi­lo­so­phie, ein.

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