Champalimaud Vision Award: CBM und Sightsavers ausgezeichnet

Die Christof­fel-Blin­den­mis­si­on (CBM) und die bri­ti­sche Orga­ni­sa­ti­on Sight­savers sind mit dem Antó­nio Cham­pa­li­maud Visi­on Award aus­ge­zeich­net wor­den. Der mit einer Mil­li­on Euro dotier­te Preis wird an Orga­ni­sa­tio­nen ver­ge­ben, die sich im beson­de­ren Maße für die Ver­mei­dung und Bekämp­fung von Blind­heit und Seh­be­hin­de­run­gen ein­set­zen.

Mit dem seit 2007 ver­ge­be­nen Preis wür­digt die Cham­pa­li­maud Stif­tung* den jahr­zehn­te­lan­gen Ein­satz der CBM für blin­de und seh­be­hin­der­te Men­schen in Ent­wick­lungs­län­dern. Dr. Babar Qure­shi, Lei­ter Inklu­si­ve Augen­ge­sund­heit der CBM, sag­te anläss­lich der Ehrung: „Wir bedan­ken uns sehr für die­se beson­de­re Aus­zeich­nung. Im Bereich der inter­na­tio­na­len Augen­ar­beit ist dies die größt­mög­li­che Ehrung.“ Gemein­sam mit Mas­si­mo Mag­gio, Mit­glied des Inter­na­tio­na­len Lei­tungs­teams der CBM und Direk­tor von CBM Ita­li­en, nahm er in Lis­sa­bon den Preis aus den Hän­den des por­tu­gie­si­schen Prä­si­den­ten Mar­ce­lo Rebelo de Sou­sa ent­ge­gen.
Der inter­na­tio­na­len Jury gehö­ren neben Ärz­ten und Wis­sen­schaft­lern auch ein Men­schen­rechts­ak­ti­vist sowie der ehe­ma­li­ge EU-Kom­mis­si­ons­prä­si­dent Jac­ques Delors an.

Vor­beu­gen – behan­deln – befä­hi­gen
In ihrer Preis­be­grün­dung, so teilt die CBM mit, hebe die Cham­pa­li­maud Stif­tung beson­ders den Drei­klang aus „vor­beu­gen – behan­deln – befä­hi­gen” her­vor, der die Arbeit der Hilfs­or­ga­ni­sa­ti­on kenn­zeich­ne.
Der Award ist mit ins­ge­samt einer Mil­li­on Euro dotiert. Das Preis­geld, das sich die CBM mit der eben­falls geehr­ten bri­ti­schen Orga­ni­sa­ti­on Sight­savers teilt, fließt laut Mit­tei­lung „in zukünf­ti­ge augen­me­di­zi­ni­sche Pro­jek­te in den ärms­ten Län­dern der Erde”.

Welt­weit leben 39 Mil­lio­nen blin­de Men­schen, die meis­ten von ihnen in Ent­wick­lungs­län­dern”, betont die CBM. 80 Pro­zent der Erblin­dun­gen könn­ten ver­hin­dert wer­den. Men­schen mit Behin­de­run­gen lit­ten dar­über hin­aus oft unter Aus­gren­zung und Stig­ma­ti­sie­rung. Vor die­sem Hin­ter­grund set­ze sich die CBM nicht nur dafür ein, Seh- und ande­re Behin­de­run­gen zu ver­mei­den und zu hei­len, denn ein wei­te­rer wich­ti­ger Bestand­teil ihrer Arbeit sei der Abbau bestehen­der Bar­rie­ren, um behin­der­ten Men­schen eine gleich­be­rech­tig­te Teil­ha­be an der Gesell­schaft zu ermög­li­chen. „Ziel aller Maß­nah­men”, so die CBM, „ist es, das Leben von Men­schen mit Behin­de­run­gen grund­le­gend und dau­er­haft zu ver­bes­sern.”

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