Deutschland braucht Ärzte für den Bauch: DGVS startet Website

Wel­che Teil­be­rei­che des Faches Gas­tro­en­te­ro­lo­gie gibt es und wie sieht der Berufs­all­tag dort aus? Ist eine Lauf­bahn in der Kli­nik oder eher in der Pra­xis das Rich­ti­ge für mich? Und wel­che PJ-Ange­bo­te ste­hen für jun­ge Medi­zi­ner mit Inter­es­se an der Gas­tro­en­te­ro­lo­gie zu Ver­fü­gung?

Das neue Inter­net­por­tal www​.gas​tro​en​te​ro​lo​ge​-wer​den​.de bie­tet ange­hen­den Ärz­ten Wis­sens­wer­tes rund um das Fach Gas­tro­en­te­ro­lo­gie, die Fach­arzt­aus­bil­dung und das brei­te Tätig­keits­feld von Gas­tro­en­te­ro­lo­gen. Die Deut­sche Gesell­schaft für Gas­tro­en­te­ro­lo­gie, Ver­dau­ungs- und Stoff­wech­sel­krank­hei­ten (DGVS) hat das Inter­net­por­tal Anfang Janu­ar gestar­tet.

Kaum ein ande­res Fach der Medi­zin decke ein so brei­tes Spek­trum ab und bie­te so vie­le Facet­ten wie die Gas­tro­en­te­ro­lo­gie, meint die DGVS: Von der gastro­in­tes­ti­na­len Onko­lo­gie über die Neu­ro­gas­tro­en­te­ro­lo­gie und Hepa­to­lo­gie bis hin zur inter­ven­tio­nel­len Endo­sko­pie mit ihren Schnitt­stel­len zur Chir­ur­gie.

Gas­tro­en­te­ro­lo­gie befasst sich nicht nur mit einem ein­zel­nen Organ, son­dern mit einer Viel­zahl unter­schied­li­cher Orga­ne und Organ­sys­te­me. „Das Zusam­men­spiel die­ser Orga­ne mit ihren teils sehr unter­schied­li­chen Krank­heits­me­cha­nis­men macht unser Fach unglaub­lich inter­es­sant und abwechs­lungs­reich und erfor­dert ein inter­dis­zi­pli­nä­res Arbei­ten in Teams – auch über die Gren­zen der eigent­li­chen Gas­tro­en­te­ro­lo­gie hin­aus“, sagt Prof. Sieg­bert Faiss, der im Vor­stand der DGVS für Fort- und Wei­ter­bil­dung zustän­dig ist und am Auf­bau der neu­en Web­site mit­ge­wirkt hat. „Erkran­kun­gen und Fehl­funk­tio­nen der Ver­dau­ungs­or­ga­ne haben Aus­wir­kun­gen auf den gesam­ten Orga­nis­mus, auf Lebens­qua­li­tät und Lebens­er­war­tung der Men­schen. Und: Die­se Krank­hei­ten wer­den auf­grund des demo­gra­fi­schen Wan­dels und unse­rer moder­nen Ernäh­rungs­ge­wohn­hei­ten immer bedeu­ten­der. Das Fach Gas­tro­en­te­ro­lo­gie bie­tet jun­gen Medi­zi­nern also her­vor­ra­gen­de Per­spek­ti­ven!“

Die neue Web­site www​.gas​tro​en​te​ro​lo​ge​-wer​den​.de infor­miert über das Fach Gas­tro­en­te­ro­lo­gie und sei­ne Teil­be­rei­che. In Vide­os berich­ten Gas­tro­en­te­ro­lo­gen über ihren Berufs­weg, ihren Arbeits­all­tag und wie sie Beruf und Pri­va­tes ver­ein­ba­ren.

Jun­ge Medi­zi­ner, die ihr Prak­ti­sches Jahr in der Gas­tro­en­te­ro­lo­gie absol­vie­ren möch­ten, fin­den auf der Web­site ein beson­de­res Ange­bot: Das Pro­gramm Gas­tro PJ+ defi­niert Qua­li­täts­maß­stä­be für das PJ in der Gas­tro­en­te­ro­lo­gie und lis­tet Kli­ni­ken auf, die die­se Maß­stä­be erfül­len und attrak­ti­ve, gut struk­tu­rier­te PJ-Ter­tia­le anbie­ten. Jun­ge Ärz­te kön­nen sich auf der Web­site über die­se Kli­ni­ken infor­mie­ren und haben die Mög­lich­keit, selbst Gastro+PJ´ler zu wer­den. „Gas­tro PJ+ bie­tet bes­te Gele­gen­hei­ten, gut betreut einen Ein­blick in unser span­nen­des Fach zu erhal­ten“, so Sil­via Würst­le, Assis­tenz­ärz­tin in Mün­chen und Mit­strei­te­rin der Nach­wuch­s­in­itia­ti­ve der DGVS. 

Quelle
DGVS
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