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Robert-Koch-Preise 2017
Der Robert-Koch-Preis 2017 geht an Rafi Ahmed und Antonio Lanzavecchia / Christopher T. Walsh erhält die Robert-Koch-Medaille in Gold. Die Preisträger entschlüsseln zentrale Mechanismen der menschlichen Immunabwehr und weisen damit einer Medizin der Zukunft die Richtung.
Der Nobelpreisträger für Medizin, Harald zur Hausen, ist enttäuscht über die Präventionslage in Deutschland.
Plaque auf den Zähnen oder der bräunlich-zähe Schleim in Abflussrohren sind zwei bekannte Beispiele für bakterielle Biofilme. Solche Beläge von den Oberflächen zu entfernen, ist oft sehr schwierig, unter anderem weil sie sehr stark wasserabweisende Eigenschaften haben können.
Die weltweit rasant wachsende Zahl an Bakterienstämmen, denen Antibiotika nichts mehr anhaben können, stellt die Forschung vor große Herausforderungen. 
Schimmelpilze sind in der Pharmaindustrie die Produzenten von Antibiotika. Um die Ausbeute zu erhöhen, wurden die Pilzstämme immer wieder genetisch verändert, allerdings nach dem Zufallsprinzip. 
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Influenzaviren können für den Menschen gefährlich werden. Darum versuchen Wissenschaftler die Virusinfektion zu stoppen. Multivalente Inhibitoren, die mit Hilfe zahlreicher Liganden an die Virusoberfläche binden, scheinen dabei besonders vielversprechend zu sein. 
Unsere Haut ist auf großer Fläche zahlreichen Infektionserregern ausgesetzt. Gleichzeitig ist die gesunde Haut aber auch mit Billionen von Bakterien, Milben und Pilzen besiedelt.
Die Zahl der Malaria-Todesfälle ist seit dem Jahr 2010 weltweit um 29 Prozent auf heute 1.175 Fälle pro Tag gesunken - das sind 429.000 pro Jahr. Im selben Zeitraum sank die Zahl der Malaria-Neuinfektionen um 21 Prozent auf 212 Millionen pro Jahr.
Der Leibniz-Forschungsverbund „Wirkstoffe und Biotechnologie“ zeichnete Dr. Duncan Wilson, Dr. Selene Mogavero und Prof. Bernhard Hube vom Leibniz-Institut für Naturstoff-Forschung und Infektionsbiologie sowie Prof. Thomas Gutsmann vom Forschungszentrum Borstel für ihre bedeutende Forschung auf dem Gebiet von bioaktiven Substanzen aus.
Wissenschaftler von Senckenberg und der Goethe-Universität haben die zukünftige Verbreitung der Asiatischen Tigermücke und der Asiatischen Buschmücke in Europa modelliert. Sie kommen zu dem Schluss, dass sich die wärmeliebende Tigermücke aufgrund des globalen Klimawandels weiter in den Norden Europas ausbreiten wird.