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Akutkliniken

Tarifeinigung

23.03.2017
Bild: © K.C.- Fotolia.com

​Marburger Bund erzielt Tarifeinigung mit Helios Kliniken

Der Marburger Bund (MB) und die Helios Kliniken Gruppe haben sich in der dritten Runde ihrer Verhandlungen in Berlin auf einen neuen Tarifabschluss für die rund 5.600 Ärztinnen und Ärzte der 35 Akutkliniken geeinigt, die zum Geltungsbereich des Helios-Konzerntarifvertrags für Ärzte gehören. Dies teilte der MB mit. Die Gehälter der Ärztinnen und Ärzte erhöhen sich nach Angaben der Ärztegewerkschaft in zwei Schritten um insgesamt 4,9 Prozent: Rückwirkend zum 1. Januar 2017 steigen die Ärztegehälter linear um 2,3 Prozent, ab 1. Januar 2018 kommt eine weitere Erhöhung um 2,6 Prozent hinzu. Außerdem verständigten sich die Tarifparteien auf Steigerungen der Stundenentgelte für Rufbereitschaft, Bereitschaftsdienste sowie Sonntags-, Vorfeiertags- und Feiertagsarbeit. Die Tarifeinigung der Verhandlungskommissionen steht noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Tarifkommission des Marburger Bundes.

Die Regelung für die Bereitschaftsdienstentgelte beinhaltet laut Mitteilung des MB neben einer Anhebung der einzelnen Werte auch die Einführung zusätzlicher Erfahrungsstufen im Hinblick auf die Stundenentgelte. Die Stundenentgelte für die übrigen Dienstformen werden rückwirkend zum 1. Januar 2017 um 2,3 Prozent und zum 1. Januar 2018 um weitere 2,6 Prozent erhöht. Die Zulage für Rettungsdiensteinsätze wird rückwirkend zum 1. Januar 2017 auf 22,50 € und zum 1. Januar 2018 auf 23,50 € erhöht.

„Das Gesamtpaket ist vertretbar, auch wenn sich Helios in wichtigen Einzelfragen einer fortschrittlichen Tarifpolitik verweigert hat", sagte Christian Twardy, Verhandlungsführer des Marburger Bundes. So sei es nicht möglich gewesen, zusätzliche Stufen in den Entgeltgruppen der Oberärzte zu vereinbaren.
 

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