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Mitmenschlichkeit und Zuwendung
Wo findet eine hochschwangere junge Frau Hilfe, wenn sie unter Krämpfen zusammenbricht und ein Organ nach dem anderen versagt? Wer gibt einem herzkranken Familienvater eine Chance, bei dessen Bypass-Operation es zu zahlreichen Komplikationen kommt?
Der German Resuscitation Council (GRC) hat in den letzten Jahren sehr aktiv und nachhaltig gemeinsam mit der Politik und anderen daran gearbeitet (wir berichteten), dass die Schülerausbildung in Wiederbelebung bundesweit gesetzlich festgeschrieben wird.
Prof. Dr. Bernd Böttiger, Direktor der Klinik für Anästhesiologie und Operative Intensivmedizin der Uniklinik Köln, ist zum zweiten Mal als Director Science and Research des European Resuscitation Council (ERC) wiedergewählt worden.
Der Direktor des Zentrums für Notfallmedizin im Universitätsklinikum Jena (UKJ), Professor Dr. Wilhelm Behringer, ist in den Vorstand der Europäischen Gesellschaft für Notfallmedizin gewählt worden.
Dr. Uwe Trieschmann, Oberarzt Kinderanästhesie in der Klinik für Anästhesiologie und Operative Intensivmedizin der Uniklinik Köln, ist zum außerordentlichen Mitglied in die Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ) gewählt worden. Er ist für die Dauer von drei Jahren Mitglied des Fachbereichs Anästhesiologie.
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Bis zum 31. August nehmen die DGNI und DGN Bewerbungen für den Hans Georg Mertens-Preis 2018 entgegen.
Jenaer Konzept für Photonik in der Infektionsforschung erhält Bestnoten vom Wissenschaftsrat. Der Wissenschaftsrat (WR) bewertete die Pläne für das „Leibniz-Zentrum für Photonik in der Infektionsforschung“ (LPI) in Jena als sehr positiv. Dies geht aus dem am Montag, 17. Juli 2017 veröffentlichten „Bericht zur wissenschaftsgeleiteten Bewertung umfangreicher Forschungs-infrastrukturvorhaben für die Nationale Roadmap“ hervor.
Erste klinische Tests zeigen, dass Biosensoren in Zukunft eine personalisierte Antibiotikatherapie ermöglichen können. Personalisierte Medikamententherapien, bei welchen die Dosis, die Dosierungsintervalle und die Dauer der Behandlung individuell an die Bedürfnisse der Patientinnen und Patienten angepasst werden, stellen sich zunehmend als vielversprechend dar.
Wissenschaftler eines europäischen Konsortiums konnten einen weltweiten Ausbruch von Mycobacterium chimaera-Bakterien mittels Genomanalysen rekonstruieren. Die Studie zeigte, dass in der Intensivmedizin eingesetzte Hypothermiegeräte („Heater Cooler Units“) die wahrscheinliche Quelle einer Infektion mit einem M. chimaera-Stamm waren, an der 21 Patienten aus der Schweiz, Deutschland, den Niederlanden und dem Vereinigten Königreich, sowie zwölf weitere Patienten in den USA und Australien erkrankten. DZIF-Wissenschaftler am Forschungszentrum Borstel und Wissenschaftler des Universitätsspitals Zürich haben die Studie geleitet.
10 Mio. Förderung für die Universitätskliniken Hamburg-Eppendorf, Schleswig-Holstein, Dresden und die Universitätsmedizin Greifswald.
In der Medizininformatik-Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) werden Universitätskliniken gefördert, die standortübergreifend Daten aus der Patientenversorgung für die Optimierung von Diagnostik und Therapie und die medizinische Forschung nutzbar machen wollen. 28 von 33 Universitätskliniken arbeiten seit August 2016 in sieben Konsortien zusammen.