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Osteoporotische Wirbelfrakturen
Foto: © adimas, Fotolia.com
Eine Vertebroplastie reduziert bei Patienten mit akuten osteoporotischen Frakturen der Wirbelsäule, die weniger als sechs Wochen alt sind, die Schmerzen besser als eine Placebointervention, wie eine Studie zeigt.
In Deutschland steigt die Zahl der Menschen, bei denen Medikamente zur Behandlung der Osteoporose schwere Komplikationen am Kiefer auslösen. Warum es zur Osteonekrose des Kiefers kommt, welche Behandlungsmethoden es gibt und wie man der Komplikation am besten vorbeugt, ist ein Thema auf dem DGCH-Kongress in München.
Wie eine neue Studie unter Führung des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung (DIfE), einem Partner des Deutschen Zentrums für Diabetesforschung (DZD), erstmals zeigt, könnten die aus der Diabetestherapie gut bekannten Gliptin-Präparate (DDP4-Inhibitoren) künftig nicht nur zuckerkranken Menschen helfen, sondern auch die Knochenheilung bei älteren, übergewichtigen Patienten verbessern, vermeldet das DIfE.
Bei postmenopausalen Frauen mit Osteoporose, die zuvor mit oralen Bisphosphonaten behandelt worden waren, war Denosumab in einer randomisierten Studie mit stärkeren Zunahmen der Knochendichte sowie einer stärkeren Hemmung des Knochenumbaus assoziiert als Zoledronsäure.
Menschen mit Diabetes Typ 1 und Typ 2 haben ein erhöhtes Osteoporoserisiko und dadurch auch für Knochenbrüche. 
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Im Rahmen einer Phase-III-Studie wurde ein Wirkstoff zur Verhinderung von Frakturen bei Frauen, die nach den Wechseljahren unter Osteoporose leiden, getestet. Die Therapie mit dem Medikament reduzierte das Risiko verschiedener Knochenbrüche um bis zu 73 Prozent.

Salz (Natriumchlorid) ist ein lebenswichtiges Nahrungsmittel. Aber zuviel davon schadet Herz, Magen, Nieren und fördert Osteoporose. Seetang schmeckt von Natur aus salzig. Fraunhofer-Forscher zeigen, dass Algen das Potenzial zum Salzersatz haben.

Bei Patienten mit Leberzirrhose tritt Osteoporose mit höherer Prävalenz auf, wie eine Metanalyse von sechs Fall-Kontroll-Studien mit 372 Patienten und 1579 Kontrollen zeigt.

Etwa 33 % der Frauen und 12,5 % der Männer über 50 erleiden eine Knochenfraktur aufgrund von Osteoporose. Gerade bei dieser Patientengruppe ist die Selbstheilung derartiger Defekte langwierig bzw. oft nicht möglich.

Eine Behandlung mit Wachstumshormon (GH) war bei Frauen mit postmenopausaler Osteoporose nützlich für Knochen- und Fraktur-Outcomes nach zehn Jahren, hatte aber keinen Effekt auf die Lebensqualität.