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Fettzellen (weiss, mit rot gefärbten Lipideinlagerungen) neben einer Insulin-produzierenden Insel (blau) im Pankreas. Bildquelle: IDM
Bislang galt: Wer sehr dick ist, hat auch ein erhöhtes Risiko an Diabetes, Krebs, Bluthochdruck und Herzinfarkt zu erkranken. Untersuchungen zeigen, dass aber nicht nur das Ausmaß, sondern vor allem die Lage und die Funktion des Fettgewebes eine entscheidende Rolle bei der Krankheitsentstehung spielen.
Das weibliche Sexualhormon Östrogen unterstützt die strukturelle Stabilität der Knochen. Forschende der Vetmeduni Vienna konnten nun erstmals zeigen, dass Östrogen einen bestimmten Zelltyp als „Vermittler“ für seinen positiven Effekt nutzt. 
Seit einigen Jahren sind Normalgewichtige in Deutschland in der Unterzahl: 52 Prozent der Deutschen sind übergewichtig oder adipös. Wissenschaftler vom Exzellenzcluster „Entzündungsforschung“ konnten jetzt nachweisen, dass entzündliche Veränderungen in bestimmten Gehirnregionen mit der Zunahme des Körpergewichtes assoziiert sind.
Erstmals haben Wissenschaftler eine direkt Wirkung von Insulin auf das neuronale Belohnungssystem im menschlichen Gehirn nachgewiesen. In einer Studie fanden Neurowissenschaftler des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) heraus, dass Insulin die Bewertung von Essensreizen verändert. 
Die Annahme, dass bei älteren Patienten mit Diabetes Typ 2 und Herzkreislauferkrankungen nicht so strenge Blutzuckerwerte bei der Therapie eingehalten werden müssen, ist überholt. Dies betont die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) e.V. mit Blick auf aktuelle unabhängige, internationale Studien.
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Der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ), die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) und die Verbraucherorganisation foodwatch rufen Ärztinnen und Ärzte auf, einen Offenen Brief an die Bundesregierung sowie an die Parteivorsitzenden für eine effektive Prävention nichtübertragbarer chronischer Krankheiten zu unterzeichnen.
Als eine von fünf Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern erhält Dr. Katia Karalis den Helmholtz International Fellow Award 2017. Die Auszeichnung ist mit 20.000 Euro dotiert und mit einer Einladung zu flexiblen Forschungsaufenthalten an Helmholtz-Zentren verbunden. 
Erstmals haben Wissenschaftler eine direkte Wirkung von Insulin auf das neuronale Belohnungssystem im menschlichen Gehirn nachgewiesen.
In Deutschland sind mehr als die Hälfte der Menschen übergewichtig. Dies führt unter anderem dazu, dass das Immunsystem chronisch aktiviert und damit gestresst wird. Wissenschaftler der Uniklinik Köln und des Max-Planck-Instituts für Stoffwechselforschung rund um Prof. Dr. Jens C. Brüning haben eine Untergruppe von Immunzellen bei übergewichtigen Patienten entdeckt, welche das Risiko für Typ-2 Diabetes erhöht. 
Auch im Jahr 2017 schreibt die Deutsche Gesellschaft für Angiologie wissenschaftliche Preise aus, um herausragende Forschungsarbeiten auf dem Gebiet der Gefäßmedizin zu würdigen, beispielsweise zum Diabetischen Fußsyndrom. Die Deadline endet am 15. Juli 2017.