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Foto: © Kagenmi, Fotolia.com
Wie entsteht Typ 2-Diabetes? Ein Forscherteam unter Federführung des Helmholtz Zentrums München und der Technischen Universität München ist der Klärung dieser Frage ein großes Stück nähergekommen. Exemplarisch zeigt das Team an für Typ 2-Diabetes relevanten genetischen Variationen, welche funktionellen Auswirkungen diese haben.
Wer sich gesund ernährt, nicht raucht, körperlich aktiv ist und Übergewicht vermeidet, hat ein um etwa fünfzig Prozent geringeres Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Dieses reduzierte Risiko besteht immer, also auch unabhängig davon, ob eine hohe oder niedrige genetische Disposition vorliegt.
Der Bedarf an neuen Medikamenten ist höher als je zuvor: Die Bevölkerung wird immer älter, und die Nachfrage nach neuen Mitteln gegen Volkskrankheiten wie Krebs, Diabetes oder Demenz steigt kontinuierlich.
Forscher der Universität Osnabrück haben in Kooperation mit Wissenschaftlern der Universität Kopenhagen herausgefunden, dass die Synthese von Insulinen in der Taufliege »Drosophila melanogaster« unter anderem von bestimmten Enzymen, den sogenannten Neprilysinen, reguliert wird.
Artemisinine, eine zugelassene Wirkstoffgruppe gegen Malaria, wandelt Glukagon-produzierende Alpha-Zellen der Bauchspeicheldrüse (Pankreas) in insulinproduzierende Zellen um – genau die Zellen, die bei Typ-1-Diabetes geschädigt sind.
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Exenatid verursacht bei schlanken Versuchspersonen eine stärkere Zunahme der Insulinsekretion als bei adipösen Personen, inhibiert die Gehirnreaktion auf Bilder von Nahrungsmitteln aber nur bei adipösen Personen.
Niederländische Mediziner haben die Assoziation zwischen der Anwendung von Sulfonylharnstoffen und dem Risiko für Hypoglykämien in Relation zur Nierenfunktion sowie zur Sulphonylharnstoff-
Metabolisierungsgruppe im Vergleich zu Metformin untersucht.
In Bayern erstatten die Krankenkassen aus Kostengründen keine Fertig-Glukoselösung mehr für das Screening auf Schwangerschaftsdiabetes. Stattdessen sollen Praxen die Flüssigkeit für den oralen Belastungstest (oGTT) selbst herstellen. 
Menschen mit Diabetes mellitus sollten sich jedes Jahr gegen Grippe impfen lassen. Dies empfiehlt die Ständige Impfkommission des Robert-Koch-Instituts (STIKO). 
Das Universitätsklinikum Leipzig setzt mit einer selbst entwickelten Methode den Goldstandard Massenspektrometrie für die Steroidhormonanalytik im Rahmen der Patientenversorgung ein. Das Verfahren hat sich in den vergangenen Monaten etabliert.