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Stammzell-Transplantation, Immunreaktion
Der Schlüssel, um bei Stammzelltransplantationen die Graft-versus-Host-Reaktion zu verhindern, liegt im Darm. Das hat ein Team der Technischen Universität München (TUM) herausgefunden.
Forscher vom Max-Planck-Institut für Altersforschung in Köln haben an Fischen den Einfluss der Darmflora auf das Altern und die Lebensspanne untersucht.
Nach erfolgreicher klinischer Erprobung in den Niederlanden wurde am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden weltweit der erste Krebspatient in der klinischen Routine mit Holmium-166 radioaktiv beladenen Kügelchen behandelt. Das vom Radiologen Prof. Ralf-Thorsten Hoffmann und dem Nuklearmediziner Prof. Jörg Kotzerke geleitete Team wandte das Radioembolisationsverfahren mit den innovativen Sphären Mitte März bei einem Darmkrebspatienten an, dessen Leber bereits Metastasen aufweist.
Patienten mit Reizdarmsyndrom (IBS) und gesunde Personen reagieren physiologisch ähnlich auf die Aufnahme von Fructose oder Inulin, wobei aber in einer aktuellen Studie IBS-Patienten häufiger nach Inulin-Aufnahme über Symptome klagten als Kontrollen.  
Ab wann eine Colitis ulcerosa als remittierend gilt, wird derzeit diskutiert. 
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Viele Tumoren sind geradezu abhängig von der Aminosäure Glutamin: Nimmt man ihnen den Stoff weg, sterben sie ab. Das klingt nach einem guten Therapieansatz. Doch eine neue Studie bringt diese Idee ins Wanken.
Die Teilnahme an Screening-Programmen lässt sich nach den Erfahrungen, die eine englische Arbeitsgruppe in einer aktuellen Studie gemacht hat, durch Einladungserinnerungen durchaus verbessern – vor allem dann, wenn bei einer solchen Erinnerung an das Screening auch die Hindernisse angesprochen werden, die einer Teilnahme im Weg stehen.

Kindern, die an einer funktionellen Obstipation leiden, kann laut einer aktuellen Studie auch oft mit einer Beckenphysiotherapie geholfen werden.

Ausgerechnet die Entzündungsreaktion, die Darmerkrankungserreger abwehren soll, macht diese noch schlimmer. Der Grund dafür sind spezielle Viren, die ihr Erbgut in Salmonellen integrieren, wodurch die Erreger weiter erstarken.
Im Vorfeld des Weltgesundheitstages am 3. April, der dieses Jahr der Depression gewidmet ist, weist der Berufsverband Niedergelassener Gastroenterologen Deutschlands (bng) darauf hin, dass Verdauungsbeschwerden nicht selten sogar das erste Anzeichen einer sich entwickelnden Depression sind.