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Bitterrezeptoren in Mund und Magen
Der anregend wirkende Bitterstoff Koffein kann die Freisetzung von Salzsäure im Magen sowohl stimulieren als auch verzögern, je nachdem, ob er Bitterrezeptoren im Magen oder im Mund aktiviert. 
Metaanalysen von Beobachtungsstudien deuten darauf hin, dass Patienten, die Magensäurehemmer einnehmen, möglicherweise ein erhöhtes Risiko für rezidivierende Clostridium-difficile-Infektionen (Clostridium difficile infection [CDI]) besitzen. 
Trennt man einen Nerv, der das Gehirn mit dem Bauchraum verbindet, sinkt das Risiko, an Morbus Parkinson zu erkranken. 
Magenballons (intragastric balloons [IGB]) haben sich in einer kürzlich publizierten Arbeit als wirksamer hinsichtlich der Verbesserung der metabolischen Risikofaktoren, die mit einer Adipositas in Zusammenhang stehen, herausgestellt als Maßnahmen, die die Ernährung betreffen. 
Auf Basis von Expertenmeinungen und aktuellen wissenschaftlichen Veröffentlichungen hat die AGA Praxisempfehlungen für die langfristige Verschreibung von Protonenpumpenhemmern (PPI) herausgegeben. 
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Beim Reizdarm-Syndrom (IBS) kommt es häufiger zu Überlappungen mit einem funktionellen Sodbrennen als beim gastroösophagealen Reflux (GERD). 
Die chronische Gastritis kann mehrere Krankheitsursachen haben. Eine Forschungsgruppe an der Medizinischen Universität Graz konnte nun den Pathomechanismus einer bis dato ungeklärten Form dieser Erkrankung entschlüsseln, bei der die Mikroorganismen im Magen eine entscheidende Rolle spielen.
Nach einer Infektion verbleiben Epstein-Barr-Viren (EBV) lebenslang im Körper, verursachen aber meist keine Symptome. Etwa ein Drittel der infizierten Jugendlichen oder jungen Erwachsene erkrankt am Pfeifferschen Drüsenfieber, das meist nach wenigen Wochen wieder abklingt. In seltenen Fällen jedoch verursacht das Virus Krebs, insbesondere Lymphome sowie Krebserkrankungen des Magens und des Nasen-Rachenraums.
​Ein Test, der die Konzentration fünf chemischer Stoffe in der Ausatemluft misst, hat in einer Studie vielversprechende Ergebnisse bei der Erkennung von Krebserkrankungen des Ösophagus und des Magens geliefert.
Wissenschaftler des Universitätsklinikums Magdeburg und des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI) in Braunschweig haben gemeinsam den Einfluss einer Infektion mit dem Magenbakterium Helicobacter pylori auf die Zusammensetzung des Mikrobioms verschiedener ökologischer Nischen des oberen Verdauungstraktes untersucht.