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Epstein-Barr-Viren
Nach einer Infektion verbleiben Epstein-Barr-Viren (EBV) lebenslang im Körper, verursachen aber meist keine Symptome. Etwa ein Drittel der infizierten Jugendlichen oder jungen Erwachsene erkrankt am Pfeifferschen Drüsenfieber, das meist nach wenigen Wochen wieder abklingt. In seltenen Fällen jedoch verursacht das Virus Krebs, insbesondere Lymphome sowie Krebserkrankungen des Magens und des Nasen-Rachenraums.
​Ein Test, der die Konzentration fünf chemischer Stoffe in der Ausatemluft misst, hat in einer Studie vielversprechende Ergebnisse bei der Erkennung von Krebserkrankungen des Ösophagus und des Magens geliefert.
Wissenschaftler des Universitätsklinikums Magdeburg und des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI) in Braunschweig haben gemeinsam den Einfluss einer Infektion mit dem Magenbakterium Helicobacter pylori auf die Zusammensetzung des Mikrobioms verschiedener ökologischer Nischen des oberen Verdauungstraktes untersucht. 
Protonenpumpeninhibitoren (PPI) gehören zu den hierzulande am häufigsten eingenommenen Medikamenten. Nach Angaben des aktuellen Arzneimittelverordnungs-Reports hat sich ihre Verordnung in den zurückliegenden zehn Jahren mehr als verdreifacht und lag 2015 bei rund 3,7 Milliarden definierten Tagesdosen (DDD, daily defined dose).
Helicobacter pylori steht unter dringendem Verdacht Magenkrebs auszulösen. Jetzt hat ein internationales Forscherteam um Prof. Donald R. Ronning (University of Toledo, USA) mit Hilfe von Neutronen die Funktionsweise eines wichtigen Enzyms im Stoffwechsel des Bakteriums entschlüsselt.
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Infektionen mit Helicobacter pylori beeinflussen die mikrobielle Vielfalt in Mund und Dünndarm.
Psychische Störungen und körperliche Erkrankungen kommen häufig im Doppelpack vor. Psychologen der Universität Basel und der Ruhr-Universität Bochum haben dabei bei Jugendlichen erstmals zeitliche Muster identifiziert.
Sowohl gastrointestinale Infektionen als auch prädisponierende Faktoren wie weibliches Geschlecht, eine Neigung zu Diarrhoe unter Stress, Angststörungen und die somatische Symp­tomlast sagen die Entwicklung eines Reizdarmsyndroms (IBS) voraus.
Helicobacter pylori ist ein spiralförmiges Bakterium, das den menschlichen Magen besiedeln kann – zum Teil mit fatalen Folgen. Ein neuer therapeutischer Ansatz könnte das bakterielle Oberflächenmolekül HopQ sein.

Da Infektionen mit Helicobacter pylori zunehmend schwieriger zu behandeln seien, haben Wissenschaftler im sogenannten Toronto-Konsens Erkenntnisse aus einer Durchsicht der aktuellen wissenschaftlichen Literatur zusammengefasst.