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Nationales Stillmonitoring gefordert
Die Nationale Stillkommission am Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) fordert ein nationales Stillmonitoring, um Stilldaten systematisch zu erheben.
„Muttermilch ist Nahrung, Medikament und Signalstoff; sie ist die entwicklungsgerechte Erstnahrung für Säuglinge und wir wissen zu wenig darüber, um sie genau nachzubilden.“ Mit dieser Aussage benannte Associate Prof. Katie Hinde in ihrem Vortrag den zentralen Grund für das Zusammentreffen von 450 Spitzenforschern und Kongressteilnehmern aus aller Welt vom 7. bis 8. April 2017 auf dem 12. Internationalen Still- und Laktationssymposium von Medela in Florenz, Italien.
Für Kinder besteht ein größeres Risiko ein allergisches Asthma zu entwickeln, wenn die Mutter während der Schwangerschaft und Stillzeit besonders stark durch Phthalate belastet war. Das konnten Forscher im Rahmen einer Studie zeigen.
Nach der Geburt des Babys gilt es für junge Mütter, sich zunächst zu schonen und dann durch Rückbildungsgymnastik den Beckenboden zu stärken. Erst anschließend kommt wieder der Sport.
Schützt Muttermilch Kinder davor, im späteren Leben Asthma und Allergien zu entwickeln? Bisherige Studien kommen zu verschiedenen Ergebnissen. Nun haben Ulmer Epidemiologen gezeigt, dass zumindest die Zusammensetzung der Muttermilch keine Rolle zu spielen scheint.
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Therapien gegen bösartige Erkrankungen sind zunehmend erfolgreich, aber gleichzeitig auch immer sehr aggressiv. In der Folge müssen junge Betroffene oft ihre Familienplanung zurückstellen oder ganz aufgeben. Neue Erkenntnisse zeigen, dass dies nicht immer sein muss.
Mehrlingsgeburten sind inzwischen Routine – Vierlinge sind allerdings immer noch eine seltene Ausnahme.
Etwa 6 Millionen Paare in Deutschland haben einen unerfüllten Kinderwunsch. Bei jedem 10. Paar sind die Ursachen dafür unklar. Forschern vom Leibniz-Institut für Alternsforschung (FLI) in Jena ist es in Zusammenarbeit mit klinischen Partnern nun gelungen, eine neuartige Genmutation nachzuweisen, die bei Frauen offenbar zu Unfruchtbarkeit führt.
In Deutschland sind schwangere Frauen und ihre Ungeborenen regional sehr unterschiedlich gegen Influenza geschützt. Dies belegt erstmals eine Studie der Wissenschaftler vom Versorgungsatlas auf der Basis ambulanter Versorgungsdaten.
Die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) rät, zur Erkennung eines Gestationsdiabetes besonders bei Risikoschwangerschaften einen aussagekräftigeren Test anzuwenden als denjenigen, der aktuell standardmäßig durchgeführt wird.