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Auf Initiative von Prof. Bettina Schöne-Seifert hat eine 17-köpfige Expertengruppe ("Münsteraner Kreis") Vorschläge erarbeitet, wie das Heilpraktikerwesen zum Nutzen der Patienten reformiert werden sollte. Der Appell der Experten richtet sich gegen die ihrer Einschätzung nach "unangemessene Ausbildung und die meist unhaltbaren Krankheitskonzepte".
Ein Umzug der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) von London nach Bonn würde den regionalen Arbeitsmarkt ebenso wie den Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort stärken. Das haben Bundes- und Landespolitiker am 7. August in Düsseldorf bei der Vorstellung der Bonner Bewerbung unterstrichen.
Das Bundesgesundheitsministerium hat bestritten, dass die elektronische Gesundheitskarte (eGK) faktisch vor dem Aus steht.
Die elektronische Gesundheitskarte sollte Milliardensummen einsparen und Menschenleben retten. Doch mehr als elf Jahre nach ihrem offiziellen Start ist nichts davon verwirklicht. Aus der Spitze des Gesundheitswesens kommen immer lautere Zweifel, ob die Karte jemals das halten wird, was sie versprach.
Die ersten Meldungen zu den Eckpunkten der im August beginnenden Honorarverhandlungen zwischen der KBV und dem GKV-Spitzenverband für 2018 verheißen nach Einschätzung des Bundesverbandes niedergelassener Fachärzte (BVNF) nichts Gutes.
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Die Karlsruher Richter haben das 2015 in Kraft getretene Tarifeinheitsgesetz in wesentlichen Teilen für verfassungsgemäß erklärt, aber den Gesetzgeber zu Korrekturen aufgefordert, damit die Interessen von Angehörigen von Minderheitsgewerkschaften Berücksichtigung finden.
Unter den Ärztefunktionären herrscht Uneinigkeit über die anstehende Neubesetzung der Spitze des Gemeinsamen Bundausschusses (G-BA). Die einen üben Kritik, die anderen kritisieren die Kritiker.
„Fachärzte driften nicht ab – sondern sind in der Grundversorgung faktisch längst unverzichtbar angekommen“, so Dr. Wolfgang Bärtl Sprecher des Bayerischen Facharztverbandes zu den Aussagen von CDU MdB Dietrich Monstadt beim Hauptstadtkongress, der zur Kritik des Hausärzteverbandes auf den Vorstoß des SpiFa Stellung genommen.
Der Berufsverband der Deutschen Chirurgen e.V. (BDC) spricht sich für eine Stärkung der Belegärztinnen und -ärzte aus und unterstützt die Vorschläge des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung in der Bundesrepublik Deutschland (Zi) in dessen aktuellem Gutachten.
Der Spitzenverband Fachärzte Deutschlands (SpiFa) hat eine nachhaltige Stärkung der wohnortnahen vertragsärztlichen Grundversorgung gefordert und dazu ein Positionspapier vorgelegt. Der Facharzt-Mitgliederverband BVNF reagiert spöttisch.