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Kein Zusammenhang

Asthmaprävalenz und Antioxidanzien

19.04.2017
Foto: © bubutu - Fotolia.com

Eine finnische Studie konnte den Zusammenhang zwischen Asthmaprävalenz und der gesunkenen Aufnahme von Antioxidanzien nicht bestätigen.

Die Ergebnisse einer aktuellen Untersuchung zu den Serumkonzentrationen von Carotinoiden und Tocopherol in den ersten vier Lebensjahren und dem Risiko, bis zum Erreichen des fünften Lebensjahres an Asthma zu erkranken, stützen die Hypothese nicht, dass die beobachtete erhöhte Asthmaprävalenz eine Folge der gesunkenen Aufnahme von Antioxidanzien sein könnte. Zudem können die Autoren nicht bestätigen, dass es für den Einfluss von Antioxidanzien auf das Asthmarisiko ein kritisches Zeitfenster gibt.

In einem Fall-Kontroll-Design innerhalb einer finnischen Geburtenkohorte stellten die Autoren 146 Asthmapatienten 270 Kontrollen gegenüber. Anhand von im Alter von einem, anderthalb, 2, 3 und 4 Jahren gesammelten Blutproben ermittelten die Forscher die Serumkonzentration für Carotinoid und Tocopherol. Die Eltern der untersuchten Kinder machten Angaben dazu, wann das Asthma ihres Kindes ärztlich diagnostiziert worden war. Die Wissenschaftler fanden keinen statistisch signifikanten Zusammenhang zwischen den genannten Serumparametern und einem Asthmarisiko: Sowohl in den niedrigsten als auch in den höchsten Quartilen war das Asthmarisiko erhöht. (ac)
 

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