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Trauma statt Traum: Immer mehr Deutsche leiden unter Schlaflosigkeit – mit schlimmen Folgen. Zugleich werden an der Sehnsucht nach Bettruhe Milliarden verdient. Guter Schlaf gilt manchem gar als Status-Symbol.
Die Schlafmedizin hat es in den zurückliegenden beiden Jahrzehnten erreicht, sich von einer reinen Grundlagenwissenschaft zu einer Fachrichtung zu entwickeln, die, interdisziplinär agierend, medizinische Standards zur Diagnostik und Therapie von über 70 Schlafstörungen gesetzt hat.
Auf der Jahrestagung der Schlafmediziner in Dresden wurden auch neueste Erkenntnisse zu Schlafproblemen bei Kindern und Jugendlichen ausgetauscht. Gerade im Bereich der Kinderschlafmedizin ist eine Austausch über den fachlichen Tellerrand hinweg wichtig, um alle Aspekte zu berücksichtigen.
Was ist Bewusstsein und wo entsteht es? Diese Fragen soll das EU-Forschungsprojekt „Luminous“ beantworten. Auch Neurowissenschaftler des Leibniz-Instituts für Arbeitsforschung an der TU Dortmund (IfADo) beteiligen sich.

Erste Untersuchungen deuten auf ernstzunehmenden Zusammenhang hin. Schlafmediziner verweisen auf dringend notwendige Studie als Beweisgrundlage.
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Wer unter Atemaussetzern im Schlaf leidet, ist sowohl gesundheitsgefährdet, als auch eine Gefahr für andere, etwa durch verminderte Wachheit im Straßenverkehr. 
Keine einzige App zur Schlaf-Erfassung ist derzeit wissenschaftlich ausreichend überprüft. Schlafmediziner diskutieren die aktuellen Möglichkeiten auf Jahreskongress in Dresden.
Forschungsarbeiten zur Strömung der Atemluft beim Schlafapnoe-Syndrom und zur doppelt diffusionsgewichteten Kernspintomographie wurden auf der 33. Jahrestagung der Europäischen Gesellschaft für Magnetresonanztomographie in Medizin und Biologie ausgezeichnet.
Unter dem Leitmotiv „Schlafmedizin: grenzüberschreitend und innovativ“ findet vom 1. bis 3. Dezember die 24. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM) statt.
Würzburger Forscher um die Kardiologin Prof. Dr. Christiane Angermann waren an der multinationalen SERVE-HF Studie beteiligt, die entgegen der Erwartungen zeigte, dass Herzschwächekranke mit zentraler Schlafapnoe, die eine Atemhilfe benützten, nicht von der Therapie profitieren.