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Die EU fördert die „European School for Interdisciplinary Tinnitus Research“ (ESIT) mit 3,8 Millionen Euro, um systematisch und interdisziplinär Daten zu erheben, neue Behandlungsmethoden zu erforschen und die Ausbildung von 15 Nachwuchswissenschaftlern voranzutreiben.
Erneut konnte nachgewiesen werden, dass geistige Fitness und Hörgerätenutzung zusammenhängen. Wissenschaftler der Universität Manchester werteten Daten von rund 165.000 Hörtestabsolventen aus.
Ein Team um den HNO-Facharzt Nikoloz Lasurashvili integrierte erstmals im Rahmen einer mehrstündigen OP ein komplett unter der Haut liegendes Hörgerät. Mit dem im März aktivierten System schließt das Uniklinikum Dresden eine Versorgungslücke.
Ein bislang unterschätztes Protein trägt entscheidend dazu bei, ob wir hören können oder nicht. Gemeinsam konnten europäische und US-amerikanische Wissenschaftler zeigen, dass das Protein G-alpha-i3 die Anordnung und Ausrichtung der Haarsinneszellen im Innenohr steuert.
Prof. Dr. Dorothea Kolossa und Mahdie Karbasi von der Ruhr-Universität Bochum (RUB) haben eine Methode entwickelt, mit der sie die Sprachverständlichkeit in lauten Umgebungen vorhersagen können.
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Bestimmte Formen von Tinnitus sind erblich. Das konnten Forscher vom Karolinska Insitutet in Göteborg gemeinsam mit europäischen Forschern des Tinninet-Netzwerkes zeigen. Insbesondere bei Männern hängt der bilaterale Tinnitus von genetischen Faktoren ab.  
Chirurgen und Ingenieure des Inselspitals und des ARTORG Center for Biomedical Engineering Research der Universität Bern haben gemeinsam einen hochpräzisen Operationsroboter für die Cochlea-Implantation entwickelt.
In dem Forschungsprojekt ‚Train2Hear – Teletherapie bei Hörstörungen mittels adaptiver Trainingsmodule‘, welches Anfang März 2017 gestartet ist, sollen teletherapeutische Hörtrainings entwickelt und erprobt werden.
Hörgeschädigte verschiedener Länder testen, klinische Standards vereinheitlichen und damit eine international optimale Versorgung mit Hörhilfen befördern – das ist das Ziel der Oldenburger Physikerin und Hörforscherin Dr. Anna Warzybok.
Ein zweistufiger Prozess zur Vermehrung von Stammzellen aus dem Innenohr und zur Umwandlung dieser Zellen zu Haarsinneszellen könnte eine Minderung des Hörvermögens ausgleichen, die durch Alter, Lärm oder andere Faktoren verursacht wurde.