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Allergie-App

„Husteblume" hilft und wird weiter verbessert

24.04.2017
Foto: © animaflora - Fotolia.com

Die Techniker-Krankenkasse bietet Allergikern digitale Hilfe: Die App „Husteblume" zeigt, wie stark der eigene Körper auf Pollen verschiedener Pflanzen reagiert.

Die Augen jucken, die Nase läuft: Viele Allergiker spüren, dass die Heuschnupfen-Saison ihrem Höhepunkt entgegensteuert. In Baden-Württemberg sorgen in den nächsten Tagen Eiche, Birke, Buche und Pappel für Beschwerden. Um rechtzeitig vorzubeugen, bietet die Techniker Krankenkasse (TK) Betroffenen eine digitale Hilfe.

Die App „Husteblume" zeigt, wie stark der eigene Körper auf Pollen verschiedener Pflanzen reagiert. Allergiker können in einem Selbsttest ihre persönliche Pollenbelastung ermitteln. Nach Standorteingabe sind allgemeine und persönliche Pollenvorhersagen möglich. Als „hilfreich, nutzerfreundlich und medizinisch korrekt" bewertete die Jury des Digital Health Heroes-Award 2016 die Gewinner-App. Um die Wirksamkeit weiter zu verbessern, hat die TK nun eine Studie in Zusammenarbeit mit der Universitätsklinik Freiburg gestartet, an der sich Nutzer über die App beteiligen können.

Wie in einem Tagebuch protokollieren Betroffene ihre Symptome, das Gesamtbefinden und die Medikamenteneinnahme. „So lassen sich Behandlungshinweise und Dosierungsempfehlungen generieren, um heftige Symptome möglichst zu vermeiden und die Lebensqualität zu verbessern", sagt Andreas Vogt, Leiter der TK-Landesvertretung Baden-Württemberg. Die App „Husteblume" wurde bereits über 70.000-mal heruntergeladen und funktioniert auf iOS und Android.

„Je mehr Daten das System zur Analyse der Situation verfügbar hat, desto präziser können individualisierte Prognosen für den Patienten sein. Hier bietet die Digitalisierung echte Chancen, deren Potenzial wir auch beim Selbstmanagement von Diabetes und Migräne bereits nutzen, und weiter ausbauen werden", so Vogt.
 

Foto: © animaflora - Fotolia.com