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Kardiologiekongress 2017:
„Herz im Rhythmus“ und Geschichtsaufarbeitung beim Kardiologenkongress in Mannheim
Zur anhaltenden Debatte darüber, ob bei einer Koronaren Herzkrankheit eine Katheter-Intervention samt Implantation eines medikamentenfreisetzenden Stents oder eine Bypass-Operation zu bevorzugen sind, liefert jetzt eine neue Sub-Analyse zur bereits vor einigen Jahren veröffentlichten SYNTAX-Studie neue Daten, die jetzt auf der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie in Mannheim diskutiert wurden.
Es sind vor allem ambitionierte Amateursportler und nicht die professionellen Leistungssportler, die ein erhöhtes Risiko für einen plötzlichen Herztod beim Sport haben. Regelmäßige sportkardiologische Untersuchungen können die Todesrate senken, betonen Experten auf der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie in Mannheim.
Eine neue Studie identifiziert LDL, Gesamtcholesterin, Apolipoprotein B und andere Biomarker als mögliche Prädiktoren für Vorhofflimmern. Bei Frauen korreliert die gefährliche Arrhythmie eher mit erhöhtem Gesamtcholesterin, bei Männern mit ungünstigem Body-Mass-Index und zu viel Alkohol.
Menschen mit Koronarer Herzkrankheit (KHK), die sich nicht nach den Grundsätzen der Mittelmeer-Diät ernähren, haben ein höheres Risiko für schwerere und komplexe Erkrankungen ihrer Herzkranzgefäße.
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Ein möglichst niedriger Blutdruckwert ist bei Patienten mit hohem Herz-Kreislauf-Risiko nicht unbedingt das optimale Behandlungsziel. Sinkt der Blutdruck unter einen bestimmten Wert, steigt das Herz-Kreislauf-Risiko wieder an.
Bisher wird die Koronare Herzkrankheit (KHK) mit aufwändigen und invasiven Herzuntersuchungen zuverlässig diagnostiziert. Eine neue Studie zeigt nun eine deutliche Verbesserung der diagnostischen Früherkennungsmöglichkeiten mit dem Biomarker Troponin.
Zum 90. Jahrestag ihrer Gründung setzt sich die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie intensiv mit ihrer Rolle und Verantwortung in der Zeit des Nationalsozialismus auseinander. Auf der Jahrestagung in Mannheim wurden die Ergebnisse einer mehrjährigen medizinhistorischen Forschungsarbeit vorgestellt.
Am offenen Herzen implantierte Herzklappen funktionieren bei Frauen schlechter als bei Männern. Eine neue Studie der Uniklinik Köln weist jetzt nach, dass bei der Katheter-gestützten Aortenklappenimplantation keine geschlechtsspezifischen Unterschiede bei Komplikationsraten und OP-Resultaten auftreten.
Unter dem Motto „Rhythmus des Lebens“ diskutieren 8500 Experten auf der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie neue Entwicklungen in der Therapie von Herzrhythmusstörungen.  Beim Vorhofflimmern dürften aufgrund eines besseren Verständnisses für das Krankheitsgeschehen in Zukunft neue Präventionsmöglichkeiten zur Verfügung stehen.