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Elevating Science auf YouTube:

Fünf Stockwerke für die Wissenschaft

17.03.2017
Prof. Stefanie Dimmeler (DZHK-Standort RheinMain) erklärt in der DZHK YouTube-Serie "Elevating Science", wie es das DZHK schaffen will, neue Forschungsansätze tatsächlich ans Patientenbett zu bringen. Bild: DZHK e.V.

Komplizierte Sachverhalte einfach erklärt – bereits viermal sind renommierte Forscher in den Fahrstuhl des Deutsches Zentrum für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK) gestiegen und haben auf drei bis fünf Stockwerken von ihrer Arbeit für das DZHK erzählt – vor der Kamera und unter Zeitdruck. Elevating Science heißt die YouTube-Serie und bietet interessante Inhalte, kurz und spannend verpackt.

Randomisierte, doppelt verblindete Studien. Advanced Therapy Medicinal Products (ATMP). Translation. Spätestens hier würde fast jeder wegzappen. Denn dieses unverständliche Forscher-Kauderwelsch hat rein gar nichts von guter YouTube-Unterhaltung. Unterhalten allerdings, das können Forscher auch! Das DZHK lädt deshalb regelmäßig Wissenschaftler in seinen virtuellen Fahrstuhl, um von ihrer Arbeit für das Forschungszentrum zu berichten. Das Institut möchte mit der Serie zeigen, welche Motivation hinter seinen Forschungsvorhaben steckt. Die Videos machen das DZHK sichtbar, Forschung verständlich und schaffen Transparenz.

Prof. Stefanie Dimmeler erklärt, dass bestimmte RNA-Moleküle für Patienten mit Herzinfarkt bedeutsam sind und wie es das DZHK schaffen will, Forschung tatsächlich ans Patientenbett zu bringen. Prof. Karl Wegscheider legt verständlich dar, warum retrospektive Studien oft keine guten Ergebnisse liefern und sich das DZHK deshalb auf prospektive Studien konzentriert. Prof. Frank Edelmann zeigt, welche Strukturen das DZHK geschaffen hat, um junge Mediziner für Forschung zu begeistern. Und Prof.Thomas Eschenhagen erläutert, was eigentlich Translation in der medizinischen Forschung bedeutet und warum es so schwierig ist, die Ergebnisse aus den Laboren in die klinische Anwendung zu überführen. Allen gemein ist: Sie haben wenig Zeit und müssen überzeugen. So ist das bei einem echten „Elevator Pitch“.

Das DZHK
Das Deutsche Zentrum für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK) will erreichen, dass neue Erkenntnisse aus der Herz-Kreislauf-Forschung schnellstmöglich bei den Patienten ankommen. Ziel ist es, Diagnose, Prävention und Behandlung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen in Deutschland zu verbessern. Dafür arbeiten im DZHK Grundlagenforscher und klinische Forscher aus 30 Einrichtungen an sieben Standorten zusammen. Das DZHK wurde 2011 auf Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) gegründet und wird zu 90 Prozent vom Bund und zu 10 Prozent von denjenigen Ländern gefördert, in denen seine Mitgliedseinrichtungen ihren Sitz haben. Es gehört zu den sechs Deutschen Zentren der Gesundheitsforschung (DZG), die sich der Erforschung großer Volkskrankheiten widmen.
 

Prof. Stefanie Dimmeler (DZHK-Standort RheinMain) erklärt in der DZHK YouTube-Serie "Elevating Science", wie es das DZHK schaffen will, neue Forschungsansätze tatsächlich ans Patientenbett zu bringen. Bild: DZHK e.V.