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Bedeutung des Harnsäurespiegels
Foto: © Björn Wylezich, Fotolia.com
Ein Umbrella Review hat den Zusammenhang zwischen dem Harnsäurespiegel im Serum und verschiedenen gesundheitlichen Endpunkten untersucht. Ergebnis: Obwohl es einige 100 Reviews, Metaanalysen und Mendelsche Randomisierungsstudien gibt, die insgesamt 136 verschiedene Endpunkte untersucht haben, existiert überzeugende Evidenz nur für Gicht und Nierensteinleiden.
Die prospektive, randomisiert-kontrollierte Open-Label-Studie FRENCHIE (French Convective versus Hemodialysis in Elderly) zeigt, dass im Hinblick auf das Gesamtoutcome bei älteren Patienten die Online-Hämodiafiltration gegenüber der High-Flux-Hämodialyse Vorurteile bietet.
Die Berlin Initiative Study (BIS) zeigt, dass Über-Siebzigjährige mit einer Albumin/Kreatinin-Rate (ACR) ≥ 30 mit signifikant höherer Wahrscheinlichkeit die meisten kardiovaskulären Risikofaktoren aufweisen als Gleichaltrige, deren ACR unter 30 mg/g liegt. Die Nierenfunktion nahm mit steigendem Alter ab, die ACR zu.
Der Angiotensin-Receptor-Neprilysin-Inhibitor (ARNI) Sacubitril/Valsartan senkt den zentralen aortalen sowie brachialen Blutdruck bei älteren Patienten mit systolischer Hypertonie und arterieller Steifheit besser als Olmesartan.
Bei primären klarzelligen Nierenzellkarzinomen (ccRCC) gibt es Berichte darüber, dass sie auf intratumoraler Ebene molekular heterogen sind. US-amerikanische Forscher wollten nun untersuchen, ob dies auch bei metastasierten ccRCC der Fall ist.
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Kreatininanstiege nach Beginn einer Behandlung mit ACE-Inhibitoren oder Angiotensin-Rezeptor-Blockern (ARB) waren in einer abgestuften Beziehung mit negativen kardiorenalen Outcomes assoziiert, selbst bei Anstiegen um weniger als 30 %, dem Grenzwert, der in Leitlinien für ein Absetzen der Behandlung empfohlen wird.
Eine neue Studie zur oralen Steroidtherapie (Methylprednisolon) der IgA-Nephropathie (TESTING-Studie) zeigte zwar einen Vorteil der Therapie im Hinblick auf die Erreichung des primären Endpunkts, die Behandlung erhöhte aber signifikant das Risiko für schwere Nebenwirkungen, insbesondere für schwerwiegende Infektionen. 
Eine Therapie mit Erythropoese-stimulierenden Substanzen (ESA), die einen höheren Hämoglobinlevel zum Ziel hat, geht bekanntermaßen mit einem erhöhten Risiko für Tod und Komplikationen einher. Unklar ist jedoch, ob die Nebenwirkungen der ESA-Therapie mit der Dosis zusammenhängen und abgemildert werden, wenn eine niedrige Fixdosis verwendet wird.
Für Menschen mit erhöhtem Blutdruck empfiehlt die Deutsche Hochdruckliga e.V. Deutsche Gesellschaft für Hypertonie und Prävention die sogenannte DASH-Diät. Diese hat bereits in früheren Studien eine blutdrucksenkende Wirkung erzielt und kann den Einsatz von Medikamenten sinnvoll unterstützen.
Die Arbeitsgruppe „European Renal Nutrition“ der „European Renal Association–European Dialysis Transplant Association“ (ERA-EDTA) diskutiertdie Vor- und Nachteile der mediterranen Ernährung bei Nierenpatienten. Grundsätzlich empfiehlt sie diese Diät. Allerdings sollten bei nierenkranken Patientenregelmäßig die Laborparameter überprüft werden, und zwar insbesondere die Serumkaliumwerte.