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Metastasiertes Nierenzellkarzinom
Illustration: © hywards, Fotolia.com
Bei zuvor unbehandelten Patienten mit metastasiertem Nierenzellkarzinom (mRCC) sind periodische, ausgedehnte Unterbrechungen der Sunitinibtherapie möglich, ohne die klinische Wirksamkeit zu gefährden.
In seinem Jahresbericht zieht das gemeinnützige KfH Kuratorium für Dialyse und Nierentransplantation e.V. eine positive Bilanz für 2016.
Bei Jugendlichen mit Hinweisen auf eine präoperative Nierenerkrankung verbessern sich nach einem bariatrischen Eingriff frühe Nierenanomalien. Nierenerkrankungen sollten deshalb als Selektionskriterien für einen bariatrischen Eingriff bei schwer adipösen Jugendlichen, die mit einer konservativen Therapie nicht abnehmen, in Betracht gezogen werden. Dies konstatieren die Autoren einer prospektiven US-Studie.
Erweiterte Spenderkriterien machen heutzutage wichtige Ressourcen für Nierentransplantationen zugänglich. Eine retrospektive Studie aus Italien zeigt, dass die Rate an Nieren, die nicht für eine Transplantation geeignet sind, und die Langzeit-Outcomes bei Nierentransplantationen mit Spendern im Alter von 50 bis 79 Jahren gleich sind.
Wissenschaftler der Universität Greifswald sind in den zellulären Mikrokosmos der Nieren eingedrungen. Sie konnten dabei nachweisen, dass die für die Blutfiltration notwendigen Füßchenzellen der Niere, die sogenannten Podozyten nicht, wie oft angenommen, wandern.
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Bei Hämodialyse (HD)-Patienten mit moderatem bis schwerem sekundärem Hyperparathyreoidismus ist eine Therapie mit Etelcalcitid der Behandlung mit Cinacalcet hinsichtlich der Reduktion der Serum-Parathormon (PTH)-Konzentration nicht unterlegen, berichten US-Forscher.
„Weil Bluthochdruck – neben Diabetes – zu den häufigsten Ursachen für chronische Nierenerkrankungen gehört, ist die Aufklärung über die Volkskrankheit so wichtig“, so der Nieren- und Hochdruckspezialist und KfH-Vorstandsvorsitzende Prof. Dr. med. Dieter Bach anlässlich des Welt-Hypertonie-Tages am 17. Mai 2017.
Am Mittwoch, den 03.05.2017, wurde Jun.-Prof. Dr. Ute Scholl aus der Klink für Nephrologie des Universitätsklinikums Düsseldorf gemeinsam mit drei weiteren Wissenschaftlerinnen und sechs Wissenschaftlern mit dem Heinz Maier-Leibnitz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) ausgezeichnet. 
Jüngste Veränderungen der Verschreibungseinschränkungen für Metformin werden den Einsatz des Medikamentes bei Patienten, bei denen es in der Vergangenheit noch kontraindiziert gewesen wäre, verstärken. In einem systematischen Review fassen US-Forscher die Outcomes einer Metformintherapie bei Patienten mit Typ-2-Diabetes und schwerer chronischer Nierenerkrankung (CKD), kongestivem Herzversagen und chronischer Lebererkrankung mit Einschränkung der Leberfunktion zusammen. 
US-Forscher untersuchten in einer randomisierten, doppelblinden, placebokontrollierten Studie, welchen Effekt die Senkung des Harnsäurespiegels auf die Endothelfunktion bei Patienten mit Adipositas hat.