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NephroTeTe: Integration technologischer und medizinischer Innovation, Grafik: Universitätsklinikum Essen
Eine frühe nephrologische Mitbetreuung von Patienten/innen mit akutem Nierenversagen und chronischer Nierenkrankheit hat einen entscheidenden positiven Einfluss auf die Therapie und kann die Sterblichkeit reduzieren. Ein neugegründetes Konsortium will eine großflächig angelegte Infrastruktur erarbeiten, die den Datenaustausch zwischen den behandelnden Spezialisten optimieren soll. 
Eine Million Menschen sterben pro Jahr an Nierenversagen. Dialyse und Transplantationen fressen die Gesundheitsbudgets auf. Trotzdem machen Regierungen zu wenig dagegen, klagen Experten.
Eine sekundäre Analyse einer randomisiert-kontrollierten Studie bestätigt, dass der Vasopressin-V2-Rezeptorantagonist Tolvaptan die Inzidenz von Nierenschmerzen senkt – unabhängig von prädisponierenden Faktoren und möglicherweise teils aufgrund einer Reduktion von Komplikationen.
Patienten, die dauerhaft eine Hämodialysetherapie erhalten, haben häufig kein Interesse daran, eine Therapie mit Antidepressiva zu beginnen. Und Nephrologen sind häufig nicht willens, eine antidepressive Therapie einzuleiten, wie eine klinische Studie aus den USA zeigt. 
Metformin kann aufgrund regulatorischer Veränderungen inzwischen auch bei Patienten verschrieben werden, bei denen es in der Vergangenheit noch kontraindiziert gewesen wäre, etwa wegen einer Nierenerkrankung.
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In einer 13-monatigen, prospektiven Kohortenstudie hatten Intensivpatienten mit akutem Nierenversagen (AKI) eine niedrigere Krankenhausmortalität, wenn die Ärzte einen Algorithmus verwendeten, der Empfehlungen zu den optimalen Indikationen für den Beginn und das Absetzen einer Nierenersatztherapie auf Basis verschiedener klinischer Parameter gibt.
Prof. Dr. Kai-Uwe Eckardt hat am 1. April 2017 die Professur für Innere Medizin (Nephrologie) an der Charité – Universitätsmedizin Berlin übernommen. 
Prof. Dr. Tobias Huber (45), vielfach ausgezeichneter Nierenspezialist aus Freiburg, übernimmt am 1. April die Leitung der III. Medizinischen Klinik und Poliklinik des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf. Er löst Prof. Dr. Rolf A. K. Stahl ab, der eine Seniorprofessur im UKE antritt.
Bestimmte weiße Blutzellen spielen eine wichtige Rolle, wenn es nach Nierentransplantationen gilt, einen schädlichen Virus unter Kontrolle zu bringen. Die Ergebnisse einer Basler Forschungsgruppe könnten laut Mitteilung der Universität Basel dazu beitragen, die Immunsuppression besser zu steuern, eine Abstoßung zu vermeiden und entsprechende Medikamente zu entwickeln.
Die Gabe von Rabbit Antithymocyte Globulin (Rabbit ATG) scheint einer Induktion mit Basiliximab zur Prävention von Transplantatabstoßungen nach raschem Absetzen des Steroids innerhalb von einem Jahr nach der Transplantation nicht überlegen zu sein, wie eine Studie aus Freiburg zeigt.