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NephroTeTe: Integration technologischer und medizinischer Innovation, Grafik: Universitätsklinikum Essen
Eine frühe nephrologische Mitbetreuung von Patienten/innen mit akutem Nierenversagen und chronischer Nierenkrankheit hat einen entscheidenden positiven Einfluss auf die Therapie und kann die Sterblichkeit reduzieren. Ein neugegründetes Konsortium will eine großflächig angelegte Infrastruktur erarbeiten, die den Datenaustausch zwischen den behandelnden Spezialisten optimieren soll. 
Eine Million Menschen sterben pro Jahr an Nierenversagen. Dialyse und Transplantationen fressen die Gesundheitsbudgets auf. Trotzdem machen Regierungen zu wenig dagegen, klagen Experten.
Eine sekundäre Analyse einer randomisiert-kontrollierten Studie bestätigt, dass der Vasopressin-V2-Rezeptorantagonist Tolvaptan die Inzidenz von Nierenschmerzen senkt – unabhängig von prädisponierenden Faktoren und möglicherweise teils aufgrund einer Reduktion von Komplikationen.
Metformin kann aufgrund regulatorischer Veränderungen inzwischen auch bei Patienten verschrieben werden, bei denen es in der Vergangenheit noch kontraindiziert gewesen wäre, etwa wegen einer Nierenerkrankung.
In einer 13-monatigen, prospektiven Kohortenstudie hatten Intensivpatienten mit akutem Nierenversagen (AKI) eine niedrigere Krankenhausmortalität, wenn die Ärzte einen Algorithmus verwendeten, der Empfehlungen zu den optimalen Indikationen für den Beginn und das Absetzen einer Nierenersatztherapie auf Basis verschiedener klinischer Parameter gibt.
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Niedrige Konzentrationen des in der Niere gebildeten Eiweißstoffs Uromodulin zeigen ein erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen an. Das berichten Forscher um Graciela Delgado und Dr. Marcus Kleber aus der V. Medizinischen Klinik (Direktor Prof. Dr. Bernhard Krämer) der Universitätsmedizin Mannheim und Professor Dr. Jürgen Scherberich vom Klinikum München-Harlaching(1).
Ein systematischer Review mit Metaanalyse von 64 Studien widerspricht dem verbreiteten Konsens, dass weibliches Geschlecht ein unabhängiger Risikofaktor für die Entwicklung einer akuten Niereninsuffizienz (AKI) nach kardiothorakalen Eingriffen ist.
Eine Behandlung mit dem DPP-4-Inhibitor Saxagliptin verbessert bei Typ-2-Diabetes den Albumin-Kreatinin-Quotienten (ACR), selbst im Bereich normaler Albuminurie und ohne Auswirkungen auf die geschätzte glomeruläre Filtrationsrate (eGFR).
Nierentransplantationspatienten mit Typ-2-Diabetes hatten in einer Kohortenstudie aus Australien und Neuseeland ein erheblich schlechteres Überleben, die 5-Jahres-Sterberaten überstiegen die für Transplantierte ohne Diabeteserkrankung um mehr als das Zweifache.
Die American Society of Clinical Oncology (ASCO) hat neue Richtlinien zur Nephrektomie bei kleinen Nierentumoren veröffentlicht.