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Herz und Nieren: AXADIA – AFNET 8
Logo der Studie AXADIA - AFNET 8, © Kompetenznetz Vorhofflimmern e.V.
​Menschen mit einer chronischen Nierenerkrankung und Vorhofflimmern haben ein besonders hohes Schlaganfallrisiko. Da sie außerdem sehr anfällig für Blutungen sind, ist aber eine Schlaganfallprävention mit oralen Antikoagulanzien problematisch. Das Kompetenznetz Vorhofflimmern e.V.  führt eine Studie durch, um die Sicherheit einer oralen Antikoagulation mit einem nicht-Vitamin K-abhängigen oralen Antikoagulans bei diesen Patienten zu überprüfen.
Rund 16.500 Neuerkrankungen an Nierenkrebs erwartete das Robert-Koch-Institut für 2016. Früh erkannt, lassen sich Nierentumoren heute gut behandeln und die Prognose für die meisten Patienten ist günstig.
Der Weg zum Erwachsenwerden ist oftmals mit vielen Fragen und emotionalen Hürden verbunden. Für chronisch nierenkranke Jugendliche kommen weitere Bedürfnisse, Ängste und Belastungen hinzu. Das gemeinnützige KfH Kuratorium für Dialyse und Nierentransplantation e. V. hat im Rahmen seines Transferprogramms „endlich erwachsen" nun ein Nierenhandbuch als praktischen Ratgeber für diese Lebensphase veröffentlicht.
Ein Forscherteam an der Columbia University, New York, hat einen wesentlichen Beitrag zur Entschlüsselung der genetischen Ursachen von Nierendefekten beim DiGeorge-Syndrom geleistet. 
Eine Studie aus den Niederlanden zeigt, dass der Verzicht auf eine Prophylaxe im Hinblick auf die Prävention kontrastmittelinduzierter Nephropathien der Verabreichung einer Prophylaxe nicht unterlegen ist und zudem Kosten spart.
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Eine englische Studie belegt, dass eine einzige basale Messung von Dehydroepiandrosteron-Sulfat (DHEAS) bei der Detektion von SHC bei Patienten mit Nebennieren-Inzidentalomen eine vergleichbare Sensitivität und höhere Spezifität bietet als der Goldstandard 1-mg-Dexamethason-Suppressionstest (DST).
Die Autosomal Rezessive Polyzystische Nierenerkrankung (ARPKD) zeigt sich meist schon bei der Geburt oder im frühen Kindesalter und verläuft besonders schwer. Nun haben Forscherinnen und Forscher des Universitätsklinikums Freiburg gemeinsam mit deutschen und internationalen Kollegen eine Ursache für die gestörte Nierenfunktion gefunden.
Bei zuvor unbehandelten Patienten mit metastasiertem Nierenzellkarzinom (mRCC) sind periodische, ausgedehnte Unterbrechungen der Sunitinibtherapie möglich, ohne die klinische Wirksamkeit zu gefährden.
Bei Jugendlichen mit Hinweisen auf eine präoperative Nierenerkrankung verbessern sich nach einem bariatrischen Eingriff frühe Nierenanomalien. Nierenerkrankungen sollten deshalb als Selektionskriterien für einen bariatrischen Eingriff bei schwer adipösen Jugendlichen, die mit einer konservativen Therapie nicht abnehmen, in Betracht gezogen werden. Dies konstatieren die Autoren einer prospektiven US-Studie.
Wissenschaftler der Universität Greifswald sind in den zellulären Mikrokosmos der Nieren eingedrungen. Sie konnten dabei nachweisen, dass die für die Blutfiltration notwendigen Füßchenzellen der Niere, die sogenannten Podozyten nicht, wie oft angenommen, wandern.