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Bedeutung des Harnsäurespiegels
Foto: © Björn Wylezich, Fotolia.com
Ein Umbrella Review hat den Zusammenhang zwischen dem Harnsäurespiegel im Serum und verschiedenen gesundheitlichen Endpunkten untersucht. Ergebnis: Obwohl es einige 100 Reviews, Metaanalysen und Mendelsche Randomisierungsstudien gibt, die insgesamt 136 verschiedene Endpunkte untersucht haben, existiert überzeugende Evidenz nur für Gicht und Nierensteinleiden.
Der Weg zum Erwachsenwerden ist oftmals mit vielen Fragen und emotionalen Hürden verbunden. Für chronisch nierenkranke Jugendliche kommen weitere Bedürfnisse, Ängste und Belastungen hinzu. Das gemeinnützige KfH Kuratorium für Dialyse und Nierentransplantation e. V. hat im Rahmen seines Transferprogramms „endlich erwachsen" nun ein Nierenhandbuch als praktischen Ratgeber für diese Lebensphase veröffentlicht.
Patienten, die häufiger dialysiert werden, haben eine bessere gesundheitsbezogene Lebensqualität als diejenigen, die mit einer konventionellen Hämodialysetherapie behandelt werden, wie eine randomisierte Studie aus Kanada zeigt.
Ein Forscherteam an der Columbia University, New York, hat einen wesentlichen Beitrag zur Entschlüsselung der genetischen Ursachen von Nierendefekten beim DiGeorge-Syndrom geleistet. 
Eine Studie aus den Niederlanden zeigt, dass der Verzicht auf eine Prophylaxe im Hinblick auf die Prävention kontrastmittelinduzierter Nephropathien der Verabreichung einer Prophylaxe nicht unterlegen ist und zudem Kosten spart.
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Eine englische Studie belegt, dass eine einzige basale Messung von Dehydroepiandrosteron-Sulfat (DHEAS) bei der Detektion von SHC bei Patienten mit Nebennieren-Inzidentalomen eine vergleichbare Sensitivität und höhere Spezifität bietet als der Goldstandard 1-mg-Dexamethason-Suppressionstest (DST).
Das derzeitige Vorgehen bei der Ermittlung der zu verordnenden Dialysedosis (Kt/V) – die Verwendung des Gesamtkörperwassers als normalisierenden Faktor – birgt die Gefahr einer zu gering dosierten Dialysetherapie bei Frauen, Männern von kleiner Körpergröße und spezifischen Subgruppen von Patienten, wie eine britische Studie zeigt.
„Der bundesweite Tag der Organspende am 3. Juni ist ein entscheidender Termin, um öffentlichkeitswirksam einen wichtigen Impuls für die Beschäftigung mit dem Thema Organspende zu geben“, erklärt Prof. Dr. med. Dieter Bach, Vorstandsvorsitzender des KfH Kuratorium für Dialyse und Nierentransplantation e.V.
Die Autosomal Rezessive Polyzystische Nierenerkrankung (ARPKD) zeigt sich meist schon bei der Geburt oder im frühen Kindesalter und verläuft besonders schwer. Nun haben Forscherinnen und Forscher des Universitätsklinikums Freiburg gemeinsam mit deutschen und internationalen Kollegen eine Ursache für die gestörte Nierenfunktion gefunden.
Prof. Markus Neuhäuser, Dekan des Fachbereichs Mathematik und Technik am RheinAhrCampus Remagen der Hochschule Koblenz, wurde vom Bundesministerium für Gesundheit erneut in die Expertengruppe Off-Label Fachbereich Innere Medizin berufen.