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PD Dr. Tobias Bergler, Leitender Oberarzt der Abteilung für Nephrologie, und Dr. Ivan Göcze, Leitender Oberarzt der Operativen Intensivstation der Klinik und Poliklinik für Chirurgie des UKR. Foto: © UKR
Mit einem neu entwickelten Behandlungskonzept verringern Mediziner des Universitätsklinikums Regensburg (UKR) nierenbezogene Komplikationen nach schweren Operationen.
Die histologische Einstufung der ANCA-assoziierten Glomerulonephritis (GN) ist in Kombination mit Serumkreatinin und -albumin sowie dem Therapieregime assoziiert mit dem renalen Outcome, wie eine Studie aus China zeigt.
Der Beginn mit der Dialyse ist bei Patienten mit fortgeschrittener chronischer Nierenerkrankung mit Veränderungen der kognitiven Leistungsfähigkeit verbunden. Betroffen ist einer US-Studie zufolge aber nur die exekutive Funktion, andere Aspekte der Kognition bleiben unbeeinflusst.
Ein einfaches, personalisiertes Heimtrainingsprogramm von niedriger Intensität, welches vom Dialysepersonal gemanagt wird, kann die körperliche Funktion und die Lebensqualität von Dialysepatienten verbessern, berichten Forscher.
Immer häufiger wird eine Dialysebehandlung abgebrochen, wenn der subjektive Nutzen der Lebensverlängerung deutlich geringer ist als das Leiden. Die Behandlung wird rein palliativ, der Nephrologe und das Pflegepersonal leisten passive Sterbehilfe. Der Patient stirbt innerhalb von acht bis zehn Tagen. Wie sollte sich das Behandlungsteam im Entscheidungsprozess und während der letzten Lebenstage verhalten?
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​Menschen mit einer chronischen Nierenerkrankung und Vorhofflimmern haben ein besonders hohes Schlaganfallrisiko. Da sie außerdem sehr anfällig für Blutungen sind, ist aber eine Schlaganfallprävention mit oralen Antikoagulanzien problematisch. Das Kompetenznetz Vorhofflimmern e.V.  führt eine Studie durch, um die Sicherheit einer oralen Antikoagulation mit einem nicht-Vitamin K-abhängigen oralen Antikoagulans bei diesen Patienten zu überprüfen.
Rund 16.500 Neuerkrankungen an Nierenkrebs erwartete das Robert-Koch-Institut für 2016. Früh erkannt, lassen sich Nierentumoren heute gut behandeln und die Prognose für die meisten Patienten ist günstig.
Der Weg zum Erwachsenwerden ist oftmals mit vielen Fragen und emotionalen Hürden verbunden. Für chronisch nierenkranke Jugendliche kommen weitere Bedürfnisse, Ängste und Belastungen hinzu. Das gemeinnützige KfH Kuratorium für Dialyse und Nierentransplantation e. V. hat im Rahmen seines Transferprogramms „endlich erwachsen" nun ein Nierenhandbuch als praktischen Ratgeber für diese Lebensphase veröffentlicht.
Patienten, die häufiger dialysiert werden, haben eine bessere gesundheitsbezogene Lebensqualität als diejenigen, die mit einer konventionellen Hämodialysetherapie behandelt werden, wie eine randomisierte Studie aus Kanada zeigt.
Ein Forscherteam an der Columbia University, New York, hat einen wesentlichen Beitrag zur Entschlüsselung der genetischen Ursachen von Nierendefekten beim DiGeorge-Syndrom geleistet.