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Foto: © Floydine, Fotolia.com
Die Arbeitsgruppe „European Renal Nutrition“ der „European Renal Association–European Dialysis Transplant Association“ (ERA-EDTA) diskutiertdie Vor- und Nachteile der mediterranen Ernährung bei Nierenpatienten. Grundsätzlich empfiehlt sie diese Diät. Allerdings sollten bei nierenkranken Patientenregelmäßig die Laborparameter überprüft werden, und zwar insbesondere die Serumkaliumwerte. 
In einer 13-monatigen, prospektiven Kohortenstudie hatten Intensivpatienten mit akutem Nierenversagen (AKI) eine niedrigere Krankenhausmortalität, wenn die Ärzte einen Algorithmus verwendeten, der Empfehlungen zu den optimalen Indikationen für den Beginn und das Absetzen einer Nierenersatztherapie auf Basis verschiedener klinischer Parameter gibt.
Prof. Dr. Kai-Uwe Eckardt hat am 1. April 2017 die Professur für Innere Medizin (Nephrologie) an der Charité – Universitätsmedizin Berlin übernommen. 
Prof. Dr. Tobias Huber (45), vielfach ausgezeichneter Nierenspezialist aus Freiburg, übernimmt am 1. April die Leitung der III. Medizinischen Klinik und Poliklinik des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf. Er löst Prof. Dr. Rolf A. K. Stahl ab, der eine Seniorprofessur im UKE antritt.
Bestimmte weiße Blutzellen spielen eine wichtige Rolle, wenn es nach Nierentransplantationen gilt, einen schädlichen Virus unter Kontrolle zu bringen. Die Ergebnisse einer Basler Forschungsgruppe könnten laut Mitteilung der Universität Basel dazu beitragen, die Immunsuppression besser zu steuern, eine Abstoßung zu vermeiden und entsprechende Medikamente zu entwickeln.
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Die Gabe von Rabbit Antithymocyte Globulin (Rabbit ATG) scheint einer Induktion mit Basiliximab zur Prävention von Transplantatabstoßungen nach raschem Absetzen des Steroids innerhalb von einem Jahr nach der Transplantation nicht überlegen zu sein, wie eine Studie aus Freiburg zeigt.
Zum April 2017 wird im Rahmen des Exzellenzprogramms der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) eine W2 Heisenberg-Professur für Prof. Dr. med. Marcus J. Möller eingerichtet.
Niedrige Konzentrationen des in der Niere gebildeten Eiweißstoffs Uromodulin zeigen ein erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen an. Das berichten Forscher um Graciela Delgado und Dr. Marcus Kleber aus der V. Medizinischen Klinik (Direktor Prof. Dr. Bernhard Krämer) der Universitätsmedizin Mannheim und Professor Dr. Jürgen Scherberich vom Klinikum München-Harlaching(1).
Ein systematischer Review mit Metaanalyse von 64 Studien widerspricht dem verbreiteten Konsens, dass weibliches Geschlecht ein unabhängiger Risikofaktor für die Entwicklung einer akuten Niereninsuffizienz (AKI) nach kardiothorakalen Eingriffen ist.
Einer aktuellen Metaanalyse zufolge scheint bei der Nephrektomie eine En-bloc-Ligatur mit vaskulären Klammern ein mindestens genauso gutes Verfahren zu sein wie die Dissektion des Nierenstiels mit einer isolierten Klammerligatur der Nierenarterie und -vene.