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Auch wenn akute Stressmomente oft der Auslöser für einen plötzlichen Herztod sind, geht dem in vielen Fällen bereits eine längere Phase depressiver Gefühle voraus. Die psycho-sozialen Aspekte kardiologischer Leiden sollten stärker beachtet werden, betonen Experten auf der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie in Mannheim.
Schätzungen zufolge leiden in Deutschland etwa 4 Millionen Menschen unter Depressionen, eine Zahl, die auch eine große Herausforderung für das Gesundheitssystem darstellt.
In einer Vier-Jahresstudie haben Ärzte des Universitätsklinikums Freiburg erstmals die anhaltende Wirksamkeit des Verfahrens nachgewiesen.
In Deutschland erkranken etwa 5,3 Millionen Menschen an einer behandlungsbedürftigen, unipolaren Depression. Nur eine Minderheit erhält die optimale Behandlung und oft sind Betroffene mit langen Wartezeiten beim Facharzt oder Psychologen konfrontiert. Ein neues Projekt soll Abhilfe schaffen.
Wissenschaftler der Universität Duisburg-Essen haben erstmals einen experimentellen Beleg dafür gefunden, dass im Verlauf einer akuten Entzündung die Interleukin-Konzentration auch im Liquor ansteigt. Damit einhergehend verstärkten sich die depressiven Symptome der Probanden.
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Eine spezifische Psychotherapie zur Behandlung chronischer Depression, bei der belastende Beziehungserfahrungen berücksichtigt werden, ist einer unspezifischen unterstützenden Psychotherapie überlegen.
Durch das Antidepressivum Opipramol ist keine Steigerung von Knochenbrüchen nachgewiesen. Darauf weist die Arbeitsgemeinschaft Arzneimitteltherapie bei psychiatrischen Erkrankungen (AGATE) in einer aktuellen Mitteilung hin.
 
Forscher der UZH haben herausgefunden, wie sich unter LSD die Wahrnehmung von Bedeutung im Gehirn verändert. Für die veränderte Wahrnehmung sind die Serotonin-2A-Rezeptoren verantwortlich. Diese Erkenntnis hilft, neue Pharmakotherapien für psychiatrische Krankheiten wie Depressionen, Abhängigkeitserkrankungen oder Phobien zu entwickeln.
Depressionen bergen für Männer ein ähnlich großes Risiko für Herzkreislauferkrankungen wie hohe Cholesterinwerte oder Fettleibigkeit. Das berichten Forscher des Helmholtz Zentrums München gemeinsam mit Kollegen der Technischen Universität München (TUM) und des Deutschen Zentrums für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK).
Die Anhebung der Körpertemperatur durch Überwärmungsbäder verbessert den Schlaf und lindert depressive Symptome.