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Eine Studie unter Leitung der Universität Bonn wirft einen neuen Blick auf die Entstehung von Demenzerkrankungen. Die Wissenschaftler unterbanden im Gehirn von Mäusen den Abbau eines bestimmten Fettmoleküls. Die Tiere lernten daraufhin deutlich schlechter und konnten sich nicht mehr so gut erinnern.
Starkes Übergewicht erhöht nicht nur das Risiko, an Diabetes mellitus, Herzinsuffizienz oder Arteriosklerose zu erkranken, sondern gefährdet auch das Gehirn und seine geistigen Fähigkeiten. 
Freiburger Neuropathologen haben bei Mäusen nachgewiesen, wie das Mikroglia-Netzwerk im Zuge einer Hirnerkrankung umgebaut wird, um die Krankheit zu stoppen.
Pflegeheimbewohner in Deutschland erhalten zu viele Psychopharmaka. Davon besonders betroffen sind Demenzkranke, wie der Pflegereport 2017 zeigt. Der Spitzenverband ZNS mahnt in diesem Zusammenhang strukturelle und finanzielle Verbesserungen an.
Mit dem natürlichen Alterungsprozess beziehungsweise mit Diabetes assoziierte Faktoren können auf ganz unterschiedliche molekulare Weise die Toxizität des alpha-Synuklein-Proteins fördern oder gar erhöhen. Dies zeigen Forschungsergebnisse Göttinger Wissenschaftler.
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Durch den Nobelpreis für Medizin 2016 sind sie richtig bekannt geworden: Autophagosomen. Forscher aus Berlin und Köln beschäftigen sich ebenfalls mit den Abbau- und Recyclingprozesssen in Zellen und sind den Menbranbläschen jetzt auf verblüffende Weise nahe gekommen.
Vor genau 200 Jahren beschrieb der englische Arzt James Parkinson die neurodegenerative Erkrankung, die später nach ihm benannt wurde. Heute steht die Parkinsontherapie am Beginn einer neuen Ära, wie Experten der Deutschen Parkinson Gesellschaft (DPG) bei einer Pressekonferenz im Vorfeld des Welt-Parkinson-Tags am 11. April erklärten.
In einigen Jahren wird es wirksame Medikamente gegen Alzheimer geben. Damit rechnet der Alzheimer-Forscher und Entwickler des Antikörpers Aducanumab, Prof. Roger Nitsch.
Wissenschaftler der Universität Bonn, der Life & Brain GmbH und des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) wollen in großem Stil Wirkstoffe zur Behandlung der verbreiteten Alzheimer-Erkrankung und der viel selteneren Machado-Joseph-Krankheit testen. Hierfür hat das Konsortium rund 1,2 Millionen Euro vom Bundesforschungsministerium eingeworben.
Chemikern der Universität Konstanz ist es gelungen, die Konsequenzen zu analysieren, die von einer punktuellen Mutation des Proteins Alpha-Synuclein ausgehen.