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Belastende Kindheitsereignisse
Die Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie an der Uniklinik Ulm hat mit Unterstützung der Deutschen Traumastiftung eine Studie zur Häufigkeit von Kindesmisshandlung, Vernachlässigung und sexuellem Missbrauch durchgeführt. Die detaillierten Ergebnisse dieser Untersuchung wurden in Berlin erstmals öffentlich vorgestellt.
Wenn ein molekularer Signalweg in der Gehirnregion Amygdala zu stark aktiviert ist, kann das zu Zwangsstörungen führen. Diesen Zusammenhang hat ein Würzburger Forschungsteam aufgedeckt.
Operative Eingriffe zur Reduktion des Körpergewichts werden in den letzten Jahren immer häufiger durchgeführt. Während die meisten Menschen von einer solchen Operation sowohl körperlich als auch psychisch profitieren, konnten Mediziner bei einem Teil der Patienten negative Auswirkungen beobachten.
In Zusammenarbeit mit Prof. Carsten Korth am Institut für Neuropathologie am Universitätsklinikum Düsseldorf haben Forscher des Instituts Pasteur in Paris gezeigt, dass das „Disrupted-in-Schizophrenia 1 (DISC1)-Protein“, welches bei mentalen Erkrankungen eine Rolle spielt, prionähnliche Eigenschaften hat.
Bei Patienten mit einer Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) bricht beim Übergang ins Erwachsenenalter die medizinische Behandlung häufig ab, auch wenn die Störung – mit ihren Risiken – fortbesteht. Dies legt eine Auswertung von Krankenkassendaten nahe, die Wissenschaftler aus Oldenburg und Marburg vergangene Woche (3.3.) im Deutschen Ärzteblatt veröffentlicht haben.
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Gleich mehrere neu entdeckte Varianten eines Gens erhöhen das Risiko für Angsterkrankungen. Ein Forscherteam will aus dieser Erkenntnis neue Therapien ableiten, die besser auf den einzelnen Patienten zugeschnitten sind.
Stark vernachlässigte Kinder, die in jungen Jahren viele Entbehrungen ertragen müssen, leiden auch im frühen Erwachsenenalter noch unter den psychologischen Konsequenzen. Das ist das Ergebnis einer Studie, die eine Gruppe von adoptierten Kindern begleitet, welche in den 1990er-Jahren aus rumänischen Heimen in britische Familien kamen.
Bei der Therapie von posttraumatischen Belastungsstörungen wird unter anderem versucht, erlernte Furchtreaktionen einzudämmen. Forscher der Universität Innsbruck haben nun gemeinsam mit amerikanischen Kollegen einen Genregulator ausfindig gemacht, der eine entscheidende Rolle spielt, um die Furcht erfolgreich auszulöschen.
Frauen und Männer reagieren unterschiedlich auf Stress, wobei aktuelle neurowissenschaftliche Untersuchungen gängige Geschlechterstereotype nur zum Teil bestätigen. Entscheidende Faktoren sind vielmehr der Selbstwert, die Hormone und der Umgang mit Stress, wie ein Projekt des österreichischen Wissenschaftsfonds FWF belegt.
Die Behandlung einer Sozialen Angststörung in einer Psychotherapie zeigt Wirkung. Dank der Therapie werden wichtige Hirnstrukturen, die bei der Emotionsverarbeitung involviert sind, normalisiert. Dies weisen Forschende der Universität Zürich, des Universitätsspitals Zürich sowie der Psychiatrischen Universitätsklinik in einer neuen Studie nach.