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Forscher der Universität und der ETH Zürich haben erstmals den kausalen Zusammenhang gezeigt, weshalb der Tiefschlaf wichtig für die Lernfähigkeit des Gehirns ist. Und sie haben eine neue, nicht invasive Methode entwickelt, um den Tiefschlaf des Menschen gezielt zu beeinflussen.
Weniger Zigaretten – und jetzt auch weniger Alkohol: Jugendliche in Deutschland trinken heute weniger Bier, Wein oder Schnaps als früher. Trotzdem bleibt noch einiges zu tun. Das kann auch an den Erwachsenen liegen.
Der Tod eines nahen Angehörigen durch eine Krebserkrankung ist für viele Menschen nur schwer zu verarbeiten. Die Universität Leipzig bietet Betroffenen nun ein internetbasiertes Therapieverfahren an, das sie bei einer langen und intensiven Trauerreaktion begleitet. Über fünf Wochen erhalten die Teilnehmer Schreibaufgaben, die mit einer persönlichen Therapeutin ausgewertet und schriftlich beantwortet werden. Für die Studie können sich Betroffene aktuell noch anmelden.
Wird die Kraniosynostose bereits im ersten Lebensjahr chirurgisch behandelt, haben die betroffenen Kinder gute Chancen auf ein normales Leben und Aussehen. Darauf haben Neurochirurgen auf der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Neurochirurgie (DGNC) in Magdeburg hingewiesen.
Immer mehr Menschen riskieren ihre Gesundheit, indem sie neben Alkohol zusätzliche abhängig machende Substanzen nehmen. Das belegt eine Untersuchung der Barmer Ersatzkasse auf Basis von Patientendaten.
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In kindlichen Hirntumoren reicht eine einzige Gewebeprobe aus, um mithilfe der molekularen Tumordiagnostik zuverlässige Vorhersagen zum Therapieansprechen zu treffen. Bei Nutzung genetischer Marker sind dagegen meist mehrere Biopsien notwendig, wie eine Studie des Deutschen Konsortiums für Translationale Krebsforschung (DKTK) am Universitätsklinikum Düsseldorf zeigt.
Ob Menschen – so wie Tiere – über Pheromone kommunizieren, ist umstritten. Eine interdisziplinäre Studie von Riech- und Verhaltensforschern der Universitäten Bern, Köln und Bochum legt nahe, dass der blumige Duftstoff Hedion menschliches Verhalten beeinflusst.
Der Cluster-Kopfschmerz, eine der schwersten und am schwierigsten zu behandelnden Kopfschmerzformen, kann durch einen Nervenschrittmacher gelindert werden. Erste Ergebnisse der neuen Behandlungsmethode werden auf der 88. Jahresversammlung der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie (DGHNO KHC) in Erfurt vorgestellt.
Die EU fördert die „European School for Interdisciplinary Tinnitus Research“ (ESIT) mit 3,8 Millionen Euro, um systematisch und interdisziplinär Daten zu erheben, neue Behandlungsmethoden zu erforschen und die Ausbildung von 15 Nachwuchswissenschaftlern voranzutreiben.
Ein Hirn-Scan im Vorschulalter kann mit einer Trefferquote von 75 Prozent zeigen, ob ein Kind am Ende der ersten Klasse an einer Lese-Rechtschreibschwäche leidet. Das haben Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften herausgefunden. Die Autoren empfehlen, diese Ergebnisse zur Früherkennung einer Legasthenie bei Kindern im Vorschulalter zu nutzen.