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Forschungsförderung

Stipendien für HSP-Forschung vergeben

18.04.2017
(v.l.n.r.): Prof. André Reis, Dr. Liang Qiang (in Vertretung für P. Baas), Dr. Henry Wahlig, Dr. Christian Beetz, Dr. Tom Wahlig, Susanne Wahlig (Foto: Tom Wahlig Stiftung)

Zwei Wissenschaftler aus Deutschland und den USA teilen sich in diesem Jahr das mit 120.000 Euro dotierte Stipendium der Tom Wahlig-Stiftung zur Erforschung der Hereditären Spastischen Paraplegie.

Im Rahmen des 16. HSP-Symposiums der Tom Wahlig Stiftung wurde Dr. Christian Beetz, Forscher an der Universität Jena, für sein Projekt „Defining the therapeutic potential of somatic gene repair for hereditary spastic paraplegia“ mit 60.000 Euro ausgezeichnet. Der US-Amerikaner Prof. Peter W. Baas, Drexel University Philadelphia, erhält das Preisgeld für seine Arbeit „Therapies for SPG4-HSP using a new genetic mouse espressing mutant human SPAST“.

„Ich setze große Hoffnung in die Forschungsprojekte unserer Preisträger“, erklärte Stiftungsgründer Dr. Tom Wahlig, „und glaube fest daran, dass wir so einen großen Schritt weiterkommen, eines Tages HSP heilen zu können“. Aufgrund der Seltenheit der Erkrankung haben Pharmaunternehmen kaum Interesse, die HSP-Forschung zu unterstützen. Deshalb lobt die Stiftung das europaweit größte Stipendium zur HSP-Forschung aus. 

Tom Wahlig Stiftung
HSP (Hereditäre Spastische Paraplegie) ist eine neurodegenerative Erkrankung, die ausschließlich vererbt wird und von der weltweit nur etwa 200.000 Menschen betroffen sind.
Die Tom Wahlig Stiftung (TWS) wurde 1998 unter dem Dach der Ernst-Abbe-Stiftung Jena gegründet und hat sich zur Aufgabe gemacht, diese Erkrankung aus ihrem Schattendasein zu holen, indem sie Forscher und Physiotherapeuten in aller Welt motiviert und finanziell unterstützt, die Ursachen zu finden und Therapien zu entwickeln. 

 

(v.l.n.r.): Prof. André Reis, Dr. Liang Qiang (in Vertretung für P. Baas), Dr. Henry Wahlig, Dr. Christian Beetz, Dr. Tom Wahlig, Susanne Wahlig (Foto: Tom Wahlig Stiftung)