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Nerven und Blutgefäße im Gehirn
Nervenzellen und Blutgefäße haben erstaunliche Gemeinsamkeiten in ihrer Entwicklung. Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums zeigten, dass Makrophagen das Wachstum und die Verzweigung sowohl von Nerven als auch von Blutgefäßen im Gehirn steuern. Eine Schlüsselrolle spielt dabei das Molekül CD95L.
Verliert das Gehirn Nervenzellen, kann es diesen Verlust selbst kaum kompensieren. Wissenschaftler und Ärzte hoffen daher, mit transplantierten Nervenzellen Schäden durch Verletzungen oder Krankheiten auszugleichen. Inwieweit sich die neuen Zellen in ein bestehendes Nervennetzwerk integrieren und dessen Aufgaben übernehmen können, ist jedoch unklar.
Durch den Nobelpreis für Medizin 2016 sind sie richtig bekannt geworden: Autophagosomen, jene Membranbläschen, die in Zellen für die Müllentsorgung zuständig sind und gleichzeitig Nährstoffe liefern. Auch Forscher des Leibniz-Instituts für Molekulare Pharmakologie (FMP) in Berlin und des Forschungszentrums CECAD in Köln beschäftigen sich mit den Abbau- und Recyclingprozesssen und haben Verblüffendes entdeckt.
Die ophthalmologischen Fachgesellschaften haben vor Kurzem das verfügbare Wissen über Diagnostik und Therapie des retinalen Arterienverschlusses (RAV) in einer Leitlinie zusammengefasst.
Im Projekt RETINA vernetzen sich österreichische und slowenische Forschungsinstitutionen aus dem Bereich der Materialwissenschaften. Durch einen zentralen Netzwerkzugriff sollen insbesondere Unternehmen im Grenzgebiet profitieren.
 
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Die Augenärztin PD Katharina Ponto hat gemeinsam mit dem Toxikologen PD Jörg Fahrer, beide Universitätsmedizin Mainz, den diesjährigen Boehringer-Ingelheim-Preis erhalten.
Ein Forschungsprojekt der TU Dresden befasst sich mit der Verfahrensentwicklung zur schnellen und effizienten Identifizierung von Wirkstoffen gegen Netzhauterkrankungen.
Die Universitäts-Augenklinik Bonn hat in Kooperation mit einem Medizintechnik-Unternehmen einen „Machine Learning“-Algorithmus zur automatisierten Auswertung digitaler Aufnahmen der Netzhaut entwickelt.
Deutschlands häufigste Augenerkrankung - die altersbedingte Makuladegenration (AMD) - braucht mehr Aufmerksamkeit. Darauf weisen zum Sehbehindertentag am 6. Juni mehrere Fachverbände und -gesellschaften sowie Patientenorganisationen hin.
PRO RETINA Deutschland, Selbsthilfevereinigung von Menschen mit Netzhautdegenerationen, veranstaltet  in Zusammenarbeit mit der Universitäts-Augenklinik Münster am 10. und 11. Juni in Münster die erste Makula-Fachtagung und den Makula-Patiententag.