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FH Aachen

Neuer Studiengang Augenoptik und Optometrie

18.05.2017
Prof. Konstantin Kotliar leitet den neuen Studiengang an der FH Aachen. Foto: Kotliar/Archiv Biermann Medizin

An der FH Aachen wurde Anfang Mai der kooperative Bachelorstudiengang Augenoptik und Optometrie eingeführt.

Der Studiengang vereint laut Mitteilung der FH Aachen die Fortbildung auf den Gebieten der Augenoptik und Optometrie, der Natur- und Ingenieurswissenschaften, der Biomedizin und des Managements. Absolventinnen und Absolventen erwerben in 3,5 bis 4,5 Jahren neben dem Bachelor of Science den Meisterbrief als Augenoptikerin/Augenoptiker. Studiengangleiter Prof. Konstantin Kotliar stellte den Gästen der Eröffnungsveranstaltung die Forschungsaktivitäten im Bereich des Auges an der FH Aachen vor.

Prof. Josef Rosenkranz, Prorektor für Studium und Lehre der FH Aachen, ernannte die im Kloster Knechtsteden in Dormagen gelegene Akademie des Zentralverbandes der Augenoptiker und Optometristen (ZVA) zum Studienort der FH Aachen.
Dekan Prof. Christof Schelthoff betonte: „Die Einbettung des Studiengangs in den Fachbereich Medizintechnik und Technomathematik bietet beste Aussichten auf zukünftige Synergien.“ Der Fachbereich besitze große Erfahrung im Bereich der Biomedizinischen Technik. Bereits jetzt absolvieren nach Angaben der FH mehr als 700 Studierende ihr Studium am Fachbereich als duales Studium in Kooperation mit einem Unternehmen oder einer anderen Ausbildungsinstitution.

Die besondere Bedeutung der Akademisierung der Ausbildung in der Augenoptik hob ZVA-Präsident Thomas Truckenbrod hervor. Diese gewinne angesichts der schnell steigenden Anforderungen durch die sich rasant entwickelnde Gerätetechnik in der Optometrie sowie durch den geänderten Rahmenlehrplan weiter an Bedeutung.

Hermann Gröhe, Bundesminister für Gesundheit, unterstrich in seinem Grußwort das große Potenzial der Verknüpfung von Exzellenz im Handwerk und Forschung und Lehre an der Hochschule.
 

Prof. Konstantin Kotliar leitet den neuen Studiengang an der FH Aachen. Foto: Kotliar/Archiv Biermann Medizin