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Der Pharmaverband Pro Generika hat angesichts der jüngsten Lieferengpässe eine Stärkung der heimischen Antibiotikaproduktion angemahnt. Man müsse neu über die Versorgungssicherheit in Deutschland nachdenken, sagte der stellvertretende Vorstandsvorsitzende von Pro Generika, Markus Leyck Dieken, am Dienstag in Berlin.
Biologika sind hoch wirksam, aber teuer. Biosimilars sind kaum weniger wirksam, aber nicht annähernd so teuer. Sollte der Gesetzgeber also für eine bessere Versorgung mit Biosimilars sorgen?
Ein neuartiges Exoskelett könnte Querschnittsgelähmten auf die Beine helfen: Das Fraunhofer IPA hat ein Gestell der Firma Ortho-Systems um eine Adaption erweitert, mit der Patienten nicht nur gehen, sondern auch Steigungen von bis zu sieben Grad überwinden können.
Noch nie seien so viele Spontanmeldungen von unerwünschten Arzneimittelwirkungen von Ärzten eingegangen wie in diesem Jahr, erklärte Dr. Katrin Bräutigam, Geschäftsführerin der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ).
Vor einem Eingriff müssen sich Chirurgen ein möglichst präzises Bild von den anatomischen Strukturen des Körperteils verschaffen, der operiert wird. Forscher der Universität Basel haben nun eine Technik entwickelt, die in Echtzeit aus Computertomographie-Daten eine dreidimensionale Darstellung für eine virtuelle Umgebung generiert.
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Zwar gibt es bereits Rollstühle, die Treppen überwinden können, doch auch hier sind Gehbehinderte auf Hilfe angewiesen, damit sie nicht umkippen. Forscher der Technischen Universität München (TUM) haben einen treppensteigenden Rollstuhl entwickelt, der sich selbst stabilisiert.
Die Medizintechnik macht rasante Fortschritte: Neuartige Entwicklungen ermöglichen immer bessere Behandlungsmethoden. Schon die Einführung des Elektroskalpells war ein großer Schritt nach vorn, weil der Verzicht auf herkömmliche Skalpelle die Wundheilung enorm beschleunigt. Am Institut für Mikrowellen- und Plasmatechnik (IMP) der FH Aachen wurde nun ein Plasmaskalpell entwickelt, das noch einmal eine Verbesserung für Patienten bringt.
84 Prozent der Bundesbürger halten Forschung zu digitalen Medizinprodukten für wichtig – passend dazu fördert das Bundesministerium für Bildung und Froschung zwei Innovationscluster zu interaktiver Medizintechnik. „Wir wollen Technik stärker auf Patienten ausrichten", so Bundesforschungsministerin Johanna Wanka.
Ein Roboterarm hilft bei einer Gewebeprobe-Entnahme oder beim Entfernen eines Tumors. Robotische Systeme unterstützen Mediziner und nutzen Patienten. Was schon geht und wie die Zukunft aussehen könnte, zeigte sich zum Start der weltgrößten Medizinmesse Medica.
Die extrazelluläre Matrix (ECM) regelt alle wichtigen Funktionen von Zellen und ist ein interessantes Biomaterial. Fraunhofer-Forscher haben eine ECM entwickelt, die künstliche reaktive Gruppen enthält und auch außerhalb des Körpers das natürliche Verhalten der Zellen fördert. Sie kann deshalb als stabile Beschichtung auf Implantate aufgebracht oder für Zellkulturgefäße und Wundauflagen verwendet werden.