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Bain und Cinven legten ein offizielles Übernahmeangebot für Stada vor. Demnach bieten sie für den Hersteller von Nachahmermedikamenten (Generika) und Markenprodukten wie Grippostad 65,28 je Aktie plus eine Dividende von 0,72 Euro, sprich insgesamt 66 Euro je Anteil. Dies liegt deutlich über den jüngsten Offerten. Zuletzt sollen beide Bietergruppen je 58 Euro pro Aktie geboten haben.
Diagnoseverfahren zur Vorhersage von Antibiotikaresistenzen sind zeitaufwendig. Forscher des Zentrums für Bioinformatik an der Universität des Saarlandes arbeiten mit einem Diagnostikentwickler daran, Resistenzen schneller aufzudecken.
Ein neues Implantat ermöglicht es Operateuren bei Brüchen des unteren Schienbeins, den Knochen von unten und nicht von der Kniescheibe aus minimal-invasiv zu operieren. Dadurch sind eine kürzere Operationszeit sowie eine geringere Strahlendosis erforderlich.
„Endlich wurde erkannt, wie wichtig die Qualität der Patientenversorgung ist", lautet das Resümee des Bundesinnungsverbandes für Orthopädie-Technik (BIV-OT) zum Hilfsmittel-Reformgesetz, das am 16. Februar vom Bundestag verabschiedet worden ist .
Ein neuartiges Exoskelett könnte Querschnittsgelähmten auf die Beine helfen: Das Fraunhofer IPA hat ein Gestell der Firma Ortho-Systems um eine Adaption erweitert, mit der Patienten nicht nur gehen, sondern auch Steigungen von bis zu sieben Grad überwinden können.
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Noch nie seien so viele Spontanmeldungen von unerwünschten Arzneimittelwirkungen von Ärzten eingegangen wie in diesem Jahr, erklärte Dr. Katrin Bräutigam, Geschäftsführerin der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ).
Vor einem Eingriff müssen sich Chirurgen ein möglichst präzises Bild von den anatomischen Strukturen des Körperteils verschaffen, der operiert wird. Forscher der Universität Basel haben nun eine Technik entwickelt, die in Echtzeit aus Computertomographie-Daten eine dreidimensionale Darstellung für eine virtuelle Umgebung generiert.
Zwar gibt es bereits Rollstühle, die Treppen überwinden können, doch auch hier sind Gehbehinderte auf Hilfe angewiesen, damit sie nicht umkippen. Forscher der Technischen Universität München (TUM) haben einen treppensteigenden Rollstuhl entwickelt, der sich selbst stabilisiert.
Die Medizintechnik macht rasante Fortschritte: Neuartige Entwicklungen ermöglichen immer bessere Behandlungsmethoden. Schon die Einführung des Elektroskalpells war ein großer Schritt nach vorn, weil der Verzicht auf herkömmliche Skalpelle die Wundheilung enorm beschleunigt. Am Institut für Mikrowellen- und Plasmatechnik (IMP) der FH Aachen wurde nun ein Plasmaskalpell entwickelt, das noch einmal eine Verbesserung für Patienten bringt.
84 Prozent der Bundesbürger halten Forschung zu digitalen Medizinprodukten für wichtig – passend dazu fördert das Bundesministerium für Bildung und Froschung zwei Innovationscluster zu interaktiver Medizintechnik. „Wir wollen Technik stärker auf Patienten ausrichten", so Bundesforschungsministerin Johanna Wanka.