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Es sieht aus wie ein Maiskolben, ist winzig wie ein Bakterium und kann einen Wirkstoff direkt in die Lungenzellen liefern: Das zylinderförmige Vehikel für Arzneistoffe, das Pharmazeuten der Universität des Saarlandes entwickelt haben, kann inhaliert werden.
Bei Asthmapatienten scheinen sowohl aktive als auch passive Stressoren mit einer verstärkten Aktivierung des sympathischen Nervensystems (SNS) assoziiert zu sein. Dabei haben offenbara passive Stressoren einen unmittelbareren, schädlichen Einfluss auf die Atemwege als aktive. 
Pharmazeuten der Universität Jena decken mit internationalem Forscherteam geschlechtsspezifische Wirkungen von Entzündungshemmern auf. 
Frühgeborene, die zur Vermeidung einer RSV-Infektion (respiratory syncytial virus) mit dem monoklonalen Antikörper Palivizumab behandelt werden, scheinen mit geringerer Wahrscheinlichkeit ein rezidivierendes Wheezing zu entwickeln.
Nicht nur Mikroben auf dem Bauernhof schützen Kinder vor Asthma und Allergien – auch nicht mikrobielle Moleküle scheinen einen Schutzeffekt zu haben: Schweizer Immunologen zeigen, dass eine Sialinsäure, die in Bauernhoftieren vorkommt, gegen Entzündungen des Lungengewebes wirkt.
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Wissenschaftler des DKFZ haben sich von absterbenden Zellen den Trick abgeschaut, wie sich unerwünschte Immunreaktionen verhindern lassen. Dieses Prinzip wollen sie zu einer Therapie weiterentwickeln, die gezielt allergische Reaktionen oder Autoimmunantworten abblockt.
Antikörper-Präparate, die als Biologika in den letzten Jahren zur Behandlung von Asthma- und Hauterkrankungen eingeführt wurden, könnten in Zukunft auch Menschen, die unter starken Allergien leiden, das Leben erleichtern.
Helferzellen am Scheideweg: Ein Forschungsteam unter Marburger Federführung hat die molekulare Steuerung aufgeklärt, durch die ein Typ von Immunzellen entsteht, der an allergischen Erkrankungen wie Asthma beteiligt ist. 
Für Kinder besteht ein größeres Risiko ein allergisches Asthma zu entwickeln, wenn die Mutter während der Schwangerschaft und Stillzeit besonders stark durch Phthalate belastet war. Das konnten Forscher im Rahmen einer Studie zeigen.
Für ihre Arbeit an einem neuen Medikament gegen allergisches Asthma haben Prof. Harald Renz und Prof. Holger Garn von der Philipps-Universität Marburg den diesjährigen Paul-Martini-Preis erhalten.