Anzeige
Anzeige
Displaying 1 - 10 of 236
Immunescape-Strategien
Antikörper
Mit "Escape-Strategien" schalten Tumoren die gegen sie gerichtete Immunabwehr aus. Dabei hat besonders der PD-L1-Signalweg hohe Bedeutung. Doch Krebs-Immuntherapien mit Checkpoint-Inhibitoren überkommen diese Strategie und ergänzen zunehmend Strahlen- und Chemotherapien.
„Tief einatmen – und wieder ausatmen“ – so könnte ein Test auf Lungenkrebs in Zukunft aussehen. Denn ein neuer Test zur Früherkennung von Lungenkrebs misst kleinste Veränderungen in der Zusammensetzung des Atems.
In den vergangenen Jahren konnten beträchtliche Fortschritte sowohl in der präzisen Diagnose wie auch der erfolgreichen Behandlung von Krebserkrankungen verzeichnet werden. Die modernen Untersuchungstechniken sowie innovative, zielgerichtete Therapien in der Nuklearmedizin spielen bei diesen Fortschritten eine entscheidende Rolle. Besonders die deutsche Nuklearmedizin nimmt hier weltweit eine führende Stellung ein.
Während Tests auf Biomarker in vielen Studien zum nicht kleinzelligen Lungenkarzinom (NSCLC) von großer Bedeutung sind, zeigt eine kürzlich veröffentlichte Arbeit aber, dass Wartezeiten in Erwartung der Ergebnisse aus dem Zentrallabor den Behandlungsbeginn entscheidend verzögern können. 
In der Schmerztherapie bei Tumoren sind starke Opioide sehr erfolgreich – allerdings oft mit massiven Nebenwirkungen. Eine Pilotstudie des Universitätsklinikums Bonn zeigt einen zusätzlichen und schonenden Behandlungsansatz.
Anzeige
Die Behandlung von Lungenkrebspatienten schneller, exakter und effizienter planen: Darauf zielt ein neuer Ansatz ab, der am Lehrstuhl für Bioinformatik der Uni Würzburg entwickelt wird.
Mit einer speziellen Form der Infrarot (IR)-Spektroskopie detektieren die Forscher Tumorgewebe in einer Biopsie oder Gewebeprobe automatisch und markerfrei. 
In einer aktuellen Entscheidung im Rahmen der frühen Nutzenbewertung nach dem Arzneimittelmarktneuordnungsgesetz hat der Gemeinsame Bundesausschuss für das Lungenkrebsmedikament Crizotinib die Festlegung "Zusatznutzen nicht belegt" getroffen. Betroffen sind Patienten in einer molekulargenetisch definierten Subgruppe, bei denen das neue Medikament wirksamer und besser verträglich als die bisherige Chemotherapie ist.
Die Deutsche Krebshilfe fördert eine Studie zu den finanziellen Auswirkungen einer Krebserkrankung mit etwa 118.000 Euro. Die Studie wird von der halleschen Universitätsmedizin durchgeführt.
Immuntherapie mit Antikörpern stellt heute für viele Krebspatienten einen Erfolg versprechenden Ansatz dar. Weil aber längst nicht alle Patienten nachhaltig von diesen Medikamenten profitieren, wird intensiv an deren Verbesserung gearbeitet.