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Neues Gerät für Asklepios-Klinik

Hamburg-Barmbek setzt auf HIFU

19.04.2017
Gross
Andreas Gross, Chefarzt der Urologie in Hamburg-Barmbek. Foto: Asklepios

Für die Therapie des Prostatakarzinoms mittels Hochintensivem Fokussierten Ultraschall (HIFU) erhält die Abteilung für Urologie der Asklepios Klinik Hamburg-Barmbek das neueste Gerät der dritten Generation. Auch Patienten in anderen Asklepios Kliniken können damit therapiert werden, so der Klinikkonzern.

Nach eigenen Angaben hat die Asklepios Klinik Barmbek seit vielen Jahren mit mehr als 500 behandelten Patienten große Erfahrung mit der HIFU-Behandlung. Chefarzt Prof. Andreas Gross ist von deren Stellenwert überzeugt: „Beim Prostatakarzinom ist HIFU ein gewaltiger Fortschritt, denn der Krebs kann damit nahezu unblutig behandelt werden“ - allerdings nur, wenn der Tumor noch nicht zu ausgedehnt ist. In Kombination mit modernen Verfahren der Bildgebung sei es heute möglich, kleine Tumorherde im Frühstadium der Erkrankung punktgenau zu behandeln. „Grundsätzlich gilt: Je früher die Therapie eingeleitet wird, desto größer die Chance, besonders schonende Verfahren erfolgreich einzusetzen“, betont Gross und empfiehlt Männern, unbedingt die Vorsorgeangebote wahrzunehmen. Dank eines modernen Konzepts, bei dem das Behandlungsgerät auch in andere Asklepios-Kliniken transportiert werden kann, sei diese Therapie selbst außerhalb Hamburgs möglich. Oberarzt Dr. Dietrich Pfeiffer hat sich auf diese Behandlung spezialisiert. Wenn HIFU außerhalb der Asklepios-Klinik Barmbek eingesetzt wird, reist er entweder mit, um die Behandlung durchzuführen, oder schult die urologischen Kollegen.

„Auch bei der gutartigen Prostatavergrößerung konnten die Urologen der Hamburger Asklepios Kliniken in einer gemeinsamen wissenschaftlichen Studie belegen, dass Laserverfahren genau so wirksam wie eine konventionelle Operation, aber dabei zugleich schonender sind“, so Gross weiter. Die Kliniken in Altona, Barmbek, Harburg, St. Georg und Rissen hätten dies mit einer fast 2700 Patienten großen Datenbasis in einer international beachteten Studie dargelegt. 

(Asklepios Kliniken / ms)
 

Andreas Gross, Chefarzt der Urologie in Hamburg-Barmbek. Foto: Asklepios