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Schemazeichnung Harnleiter
Alphablocker können Patienten mit Harnleitersteinen helfen, insbesondere bei großen Konkrementen. Das ergab eine Metaanalyse im „British Medical Journal“.
Wissenschaftler vom Fraunhofer Institut für Fertigungstechnik und angewandte Materialforschung (IFAM) in Bremen haben in enger Zusammenarbeit mit der Urologie der Universitätsklinik Freiburg einen Klebstoff zur Bergung von Harnsteinfragmenten entwickelt .

Bei Kindern mit Harnsteinen im Nierenbecken scheint die zusätzliche Gabe des Alpha-Rezeptorenblockers Tamsulosin nach einer extrakorporalen Stoßwellenlithotripsie den Abgang der Desintegrate nicht zu verbessern.

Forscher entdecken einen eindeutigen Zusammenhang zwischen dem Metabolischen Syndrom und Nierensteinerkrankungen.

Die modifizierte minimalinvasive Steinbehandlung erweist sich als sicher und patientenschonend.

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Die Auswahl neuer Erkenntnisse zu Steinleiden ist immer subjektiv. Was neu ist, ist in der Regel noch nicht ausreichend untersucht; was etabliert und bewiesen ist, ist nicht mehr brandneu. Unter diesem Aspekt ist die folgende Zusammenfassung zu sehen.

Tamsulosin 400 μg und Nifedipin 30 mg reduzieren bei Patienten abwartend gemanagter Harnleiterkolik nicht die Notwendigkeit weiterer Behandlungen, um eine Ausscheidung eines Uretersteins zu erreichen.

Eine sinnvolle Harnsteinmetaphylaxe ist die beste Prophylaxe eines Steinrezidivs. Sie führt leider, mitbedingt durch die überall verfügbaren und scheinbar unbegrenzt (?) wiederholbaren minimalinvasiven Interventionen bei Harnsteinen, ein Schattendasein.

Eine konsequente Nachsorge kann der erneuten Harnsteinbildung nach einer Operation vorbeugen. Hierfür muss jedoch die Zusammensetzung des Steins bekannt sein. Fraunhofer-Forscher entwickeln ein System, das die direkte Analyse nach dem Eingriff erlaubt.

PD Dr. Dr. Arkadiusz Miernik vom Universitätsklinikum Freiburg hat auf dem 67. Kongress Deutschen Gesellschaft für Urologie (DGU) den Maximilian-Nitze-Preis erhalten.