Fördermittel für Open-Access-Infrastrukturen

Das Syn­OA-PUB-Pro­jekt der ZB MED hat die Aus­wei­tung und Sta­bi­li­sie­rung von Open-Access-Infra­struk­tu­ren zum Ziel. Das Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Bil­dung und For­schung (BMBF) hat einen ent­spre­chen­den Antrag bewil­ligt und för­dert das Pro­jekt mit rund 300.000 Euro.

Mit den Gel­dern wird das ZB MED – Infor­ma­ti­ons­zen­trum Lebens­wis­sen­schaf­ten in den kom­men­den zwei Jah­ren sei­ne Open-Access-Publi­ka­ti­ons­platt­form wei­ter­ent­wi­ckeln und auf den Bedarf ver­schie­de­ner Wis­sen­schafts­dis­zi­pli­nen anpas­sen. Die neu­en Tools ermög­li­chen es For­schen­den, ihre Ergeb­nis­se schnell und qua­li­ta­tiv gesi­chert Open Access zu ver­öf­fent­li­chen.

Zu Beginn des Pro­jek­tes wer­den Bedarfs­ana­ly­sen und Exper­ten­in­ter­views durch­ge­führt, um Anfor­de­run­gen und tech­ni­sche Mög­lich­kei­ten für zukunfts­fä­hi­ge Publi­ka­ti­ons­tools zu iden­ti­fi­zie­ren. Die­se Ana­ly­sen erge­ben die nächs­ten Pro­jekt­schrit­te: den Auf­bau einer Open-Access-Publi­ka­ti­ons­platt­form für Kon­gress­abs­tracts aus den Lebens­wis­sen­schaf­ten sowie wei­te­rer Tools für Bücher und Zeit­schrif­ten. Das neue Ange­bot steht dann For­schen­den aller Fach­be­rei­che zur Ver­fü­gung und unter­stützt so das inter­dis­zi­pli­nä­re Arbei­ten.

Alle Ent­wick­lun­gen nut­zen exem­pla­risch die tech­ni­sche Infra­struk­tur der ZB MED-Publi­ka­ti­ons­platt­form PUBLISSO. Durch die Ver­wen­dung des bestehen­den Sys­tems wer­den Syn­er­gi­en genutzt. Der Ent­wick­lungs- und War­tungs­auf­wand bleibt dadurch ent­spre­chend gering.

„Indem wir das Pro­jekt Syn­OA-PUB mit den Ana­ly­sen star­ten, kom­men wir sowohl mit den Fach­com­mu­nities als auch mit Ent­wick­le­rin­nen und Ent­wick­lern ins Gespräch. Dadurch kön­nen wir in der Fol­ge ein pass­ge­nau­es Publi­ka­ti­ons­tool zur Ver­fü­gung stel­len“, erläu­tert Dr. Ursu­la Arning, bei ZB MED ver­ant­wort­lich für den gesam­ten Open-Access-Bereich, das Vor­ge­hen. „Unser Ziel ist es, den For­schen­den den Weg zum Open Access zu ebnen und uns als ver­läss­li­chen und inno­va­ti­ven Part­ner der Wis­sen­schaft zu eta­blie­ren.“

Open Access, also der unbe­schränk­te und kos­ten­freie Zugang zu wis­sen­schaft­li­chen Infor­ma­tio­nen, hat sich inzwi­schen neben den sub­skrip­ti­ons­ba­sier­ten Ver­öf­fent­li­chun­gen als fes­te Säu­le des wis­sen­schaft­li­chen Publi­zie­rens erwie­sen. ZB MED gehört seit der ers­ten Stun­de zu den Unter­stüt­zern die­ses Gedan­kens. Das Infor­ma­ti­ons­zen­trum ent­wi­ckelt kon­ti­nu­ier­lich neue Ide­en und Ser­vices rund um Open Access. Alle Akti­vi­tä­ten bün­delt es im Publi­ka­ti­ons­por­tal PUBLISSO.

 

Via
PUBLISSO
Quelle
ZB MED
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