Jena: Onkologisches Zentrum des Universitätsklinikums erneut erfolgreich begutachtet

Die Deut­sche Krebs­ge­sell­schaft wür­digt die Qua­li­tät der Jena­er Krebs­me­di­zin. Mehr als 30.000 Pati­en­ten mit Tumor­er­kran­kun­gen sind jähr­lich am Uni­ver­si­täts­kli­ni­kum Jena (UKJ) in Behand­lung.

Geleb­te Inter­dis­zi­pli­na­ri­tät, her­vor­ra­gen­de Stu­di­en­ar­beit und hoch­mo­ti­vier­te Mit­ar­bei­ter: Das sind laut Mit­tei­lung des UKJ nur eini­ge der Qua­li­täts­merk­ma­le, auf­grund derer die Deut­sche Krebs­ge­sell­schaft das Onko­lo­gi­sche Zen­trum des Uni­ver­si­täts­kli­ni­kums Jena im Herbst 2017 bewer­tet und erneut zer­ti­fi­ziert hat. „Die posi­ti­ve Ent­wick­lung des Onko­lo­gi­schen Zen­trums wur­de ein­mal mehr bestä­tigt. Unser Anspruch ist, Pati­en­tin­nen und Pati­en­ten mit Tumor­er­kran­kun­gen Dia­gno­se- und Behand­lungs­mög­lich­kei­ten auf höchs­tem medi­zi­ni­schen Niveau anzu­bie­ten“, so Prof. Dr. Andre­as Hoch­haus, Spre­cher des Uni­ver­si­täts­Tu­morCen­trums am UKJ.
 
Über 30.000 Pati­en­ten mit Tumor­er­kran­kun­gen wer­den pro Jahr am UKJ behan­delt, davon mehr als 11.000 sta­tio­när, etwa 22.000 Pati­en­ten ambu­lant und jähr­lich etwa 3.000 Pati­en­ten mit einer neu auf­ge­tre­te­nen Tumor­er­kran­kung.
 
Die Audi­to­ren wür­dig­ten außer­dem die Wei­ter­ent­wick­lung des Zen­trums, die in allen Berei­chen zu spü­ren sei und die pal­lia­tiv­me­di­zi­ni­sche Ver­sor­gung am Uni­ver­si­täts­kli­ni­kum Jena. „Wir sehen immer mehr Pati­en­ten in Tumor­kon­fe­ren­zen und sind als Zen­trum der Maxi­mal­ver­sor­gung Ansprech­part­ner für schwie­ri­ge Fäl­le.  Die Spe­zia­lis­ten ver­schie­de­ner Fach­rich­tun­gen und Berufs­grup­pen des UKJ arbei­ten inter­dis­zi­pli­när eng zusam­men“, betont OA Dr. Ekke­hard Eigen­dorff, Geschäfts­füh­rer des Uni­ver­si­täts­Tu­morCen­trums.
 
Das Onko­lo­gi­sche Zen­trum umfasst 16 Kli­ni­ken und Fach­ab­tei­lun­gen, sie­ben Insti­tu­te, die sechs zer­ti­fi­zier­te Organ­krebs­zen­tren: das Inter­dis­zi­pli­nä­re Brust­zen­trum, das Gynä­ko­lo­gi­sche Krebs­zen­trum, das Haut­tu­mor­zen­trum, das Pro­statakar­zi­nom­zen­trum, das Kopf-Hals-Tumor­zen­trum, das Vis­ze­ra­lon­ko­lo­gi­sche Zen­trum sowie die vier Schwer­punk­te am UKJ – Häma­to­lo­gi­sche, Mus­ku­los­ke­letta­le, Uro­lo­gi­sche und Gastro­in­tes­ti­na­le Tumo­ren.
 
Die Jena­er Krebs­me­di­zin soll wei­ter wach­sen. „Das Neu­roon­ko­lo­gi­sche Zen­trum wur­de bereits posi­tiv bewer­tet, so dass wir davon aus­ge­hen, in Kür­ze auch hier offi­zi­ell die Bestä­ti­gung zur Erst­zer­ti­fi­zie­rung zu erhal­ten“, ergänzt Dr. Eigen­dorff.
 
 Quel­le: Uni­ver­si­täts­kli­ni­kum Jena

 

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