Neue Erkenntnisse in der Krebsforschung gewonnen

 

For­scher der Hoch­schu­le Stral­sund um Prof. Gero Wede­mann konn­ten zusam­men mit Ärz­ten des Uni­ver­si­täts­kli­ni­kums Ham­burg-Eppen­dorf nach­wei­sen, dass Che­mo­the­ra­peu­ti­ka und Strah­len­the­ra­pie nicht nur die Grö­ße von Tumo­ren ver­än­dert, son­dern auch die Geo­me­trie der Blut­ge­fä­ße.

Die­se Ände­rung wie­der­um ver­rin­gert in den meis­ten Fäl­len die Rate der Neu­bil­dung von Meta­sta­sen.

Bei Krebs­er­kran­kun­gen führt in 90 Pro­zent der Fäl­le nicht der Pri­mär­tu­mor son­dern die Meta­sta­sen zum Tod. Wie die Ver­brei­tung von Meta­sta­sen genau geschieht und wie sie mit Behand­lun­gen beein­flusst wer­den kann, ist jedoch zum gro­ßen Teil noch unbe­kannt.

Die gewon­ne­ne Erkennt­nis führt zu neu­en Ansät­zen in der Ent­wick­lung neu­er Behand­lungs­mög­lich­kei­ten. Um dies her­aus­zu­fin­den, ver­knüpf­ten die For­scher Expe­ri­men­te mit Mäu­sen und Com­pu­ter­si­mu­la­tio­nen.

Die Ergeb­nis­se sind kürz­lich im Fach­jour­nal „PLOS ONE” unter dem Titel „Radio­the­ra­py and che­mo­the­ra­py chan­ge ves­sel tree geo­me­try and meta­sta­tic spread in a small cell lung can­cer xeno­graft mou­se tumor model“ erschie­nen. 

Quelle
Hochschule Stralsund
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