Parteien nach der Bundestagswahl: SpiFa – Unterstützung nur, wenn das Budget fällt

Vor dem Hin­ter­grund der Ergeb­nis­se der Bun­des­tags­wahl 2017 kün­digt der Spit­zen­ver­band Fach­ärz­te Deutsch­lands (Spi­Fa) an, nur sol­che Par­tei­kon­stel­la­tio­nen zu unter­stüt­zen, die sich für die Ent­bud­ge­tie­rung der Grund­ver­sor­gung ein­set­zen.

Nach Ansicht der Spi­Fa sol­len Par­tei­kon­stel­la­tio­nen gestützt wer­den, „die sich nach­hal­tig für eine Ver­bes­se­rung der ärzt­li­chen Gesund­heits­ver­sor­gung in Deutsch­land ein­set­zen und deren gesund­heits­po­li­ti­sche Vor­wahl­pro­gram­ma­tik sich auch in Koali­ti­ons­ver­ein­ba­run­gen wie­der­fin­den”. Der Spi­Fa hat im Vor­feld der Bun­des­tags­wahl zahl­rei­che Vor­schlä­ge für eine gute Ver­sor­gung durch Fach­ärz­te in Kli­nik und Pra­xis vor­ge­legt. Die Agen­da „Fach­arzt 2020“ ist gera­de noch ein­mal aktua­li­siert wor­den.

Für die Fach­ärz­te in Klink und Pra­xis ste­he fest, „dass nach der Wahl nur Par­tei­kon­stel­la­tio­nen unter­stüt­zens­wert sind, die mit uns gemein­sam den Weg der Ent­bud­ge­tie­rung bege­hen wol­len”, heißt es in einer aktu­el­len Mit­tei­lung. Der Vor­stands­vor­sit­zen­de des Spi­Fa, Dr. Dirk Hein­rich, kon­kre­ti­siert: „Der Spi­Fa for­dert grund­sätz­lich fes­te Prei­se ohne Men­gen­be­gren­zung für alle ärzt­li­chen Leis­tun­gen: Als Ein­stieg sind hier­für alle rele­van­ten Betreu­ungs- und Koor­di­na­ti­ons­leis­tun­gen sowie die Leis­tun­gen, die mit der pau­scha­lier­ten fach­ärzt­li­chen Grund­ver­gü­tung belegt sind, aus der Mor­bi­di­täts­be­ding­ten Gesamt­ver­gü­tung (MGV) her­aus­zu­neh­men und in die Extra­bud­ge­tä­re Gesamt­ver­gü­tung (EGV) zu über­füh­ren.“
(SpiFa/ms)

Quelle
SpiFa
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