Personalisierte Therapien bei hochmalignen Hirntumoren

Für die Ent­wick­lung von unmit­tel­bar kli­nisch anwend­ba­ren, per­so­na­li­sier­ten The­ra­pi­en von bös­ar­ti­gen Hirn­tu­mo­ren erhal­ten Wis­sen­schaft­ler der Neu­ro­chir­ur­gi­schen Kli­nik des Uni­ver­si­täts­kli­ni­kums Düs­sel­dorf und der Hein­rich-Hei­ne-Uni­ver­si­tät Düs­sel­dorf 1,3 Mil­lio­nen Euro.

Mit der neu­en High­tech-Stra­te­gie „Inno­va­tio­nen für Deutsch­land“ hat sich die Bun­des­re­gie­rung das Ziel gesetzt, Ide­en aus der For­schung noch schnel­ler in inno­va­ti­ve Pro­duk­te, Dienst­leis­tun­gen und Inno­va­tio­nen für die Gesell­schaft zu über­füh­ren. Dafür will es die Brü­cke zwi­schen aka­de­mi­scher For­schung und ihrer wirt­schaft­li­chen Ver­wer­tung bzw. gesell­schaft­li­chen Anwen­dung wei­ter stär­ken.

Im Rah­men die­ser Stra­te­gie för­dert das Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Bil­dung und For­schung (BMBF) das Ver­bund­pro­jekt „Krank­heits­mo­del­lie­rung und Sub­stanz­ve­ri­fi­ka­ti­on“ mit 1,3 Mil­lio­nen Euro. Pro­jekt­par­te­ner sind die Neu­ro­chir­ur­gi­sche Kli­nik des Uni­ver­si­täts­kli­ni­kums Düs­sel­dorf und das IUF – Leib­niz-Insti­tut für umwelt­me­di­zi­ni­sche For­schung, An-Insti­tut der Hein­rich-Hei­ne-Uni­ver­si­tät Düs­sel­dorf. Das Pro­jekt zielt auf die Ent­wick­lung von unmit­tel­bar kli­nisch anwend­ba­ren, per­so­na­li­sier­ten The­ra­pi­en von bös­ar­ti­gen Hirn­tu­mo­ren.

Pro­jekt­ver­ant­wort­lich sind Dr. Ulf Kah­lert, Kli­nik für Neu­ro­chir­ur­gie des Uni­ver­si­täts­kli­ni­kums Düs­sel­dorf, und Prof. Ellen Frit­sche, IUF. In dem Pro­jekt steht die Zer­stö­rung der beson­ders aggres­si­ven Krebs­zel­len mit Stamm­zell­ei­gen­schaf­ten im Mit­tel­punkt. Kah­lert setzt die von Frit­sche ent­wi­ckel­te, auf auto­ma­ti­scher Bild­ak­qui­se basie­ren­de Aus­wer­tungs­tech­no­lo­gie von Stamm­zell­ver­su­chen ein. Ziel ist es, die Pro­jekt­er­geb­nis­se auch im kli­ni­schen Bereich zu prü­fen.

Quelle
Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
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