116. DOG-Kongress: Augenärzte diskutieren über „Ophthalmologie 4.0“

Der DOG-Kongress findet erstmals in Bonn statt. Veranstaltungsort ist das World Conference Center. Foto: © Gerald Mayer – Fotolia.com

„Ophthalmologie 4.0“ heißt das Schwerpunktthema der 116. Jahrestagung der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG), die vom 27. bis 30. September im World Confrence Center (WCC) Bonn stattfindet.

Die Digitalisierung eröffnet der Medizin vollkommen neue Möglichkeiten, Therapien zu verbessern und Krankheitsverläufe zu erforschen. Gleichzeitig ruft das Stichwort „eHealth“ bei Ärzten wie Patienten noch Fragen und Unsicherheiten hervor, was den Umgang mit neuen Technologien, Datenschutz und Versorgungsqualität betrifft. Mit dem Kongressmotto „Ophthalmologie 4.0“ will die DOG 2018 eine Plattform für einen offenen Dialog zu diesem Thema schaffen, die Chancen der Digitalisierung aufzeigen, ohne die Risiken dabei außer Acht zu lassen. Dabei diskutieren die Experten auch, was Apps & Algorithmen derzeit schon leisten und in der Zukunft noch bringen könnten.

Weitere wichtige Kongressthemen sind neue Biomaterialien in der Augenheilkunde sowie moderne Fahrassistenzsysteme, die es Sehbehinderten womöglich erlauben, sich sicherer im Straßenverkehr zu bewegen.

Auf dem Programm stehen darüber hinaus neue Möglichkeiten in der Bildgebung, Fortschritte bei individuell angepassten Kunstlinsen-Implantaten und die minimalinvasive Augenchirurgie. Auch der Frage, ab wann Smartphones für Kinderaugen gefährlich werden, widmen sich die Experten.

Quelle: DOG