116. DOG-Kongress: Prof. Michael Bach erhält den von-Graefe-Preis28. September 2018 Michael Bach nimmt von DOG-Präsidentin Nicole Eter den von-Greafe-Preis der DOG entgegen. Foto: Kaulard/Biermann Medizin Prof. Michael Bach (Freiburg) ist von der DOG mit dem von-Graefe-Preis ausgezeichnet worden. Die in der Regel zweijährlich vergebene Ehrung wird für „herausragende wissenschaftliche Leistungen im Bereich der Augenheilkunde im deutschsprachigen Raum“ zuerkannt. DOG-Präsidentin Prof. Nicole Eter überreichte den von-Graefe-Preis an den Physiker Bach, der von 1999 bis 2015 Leiter der Sektion „Visuelle Funktion und Elektrophysiologie“ an der Universitätsaugenklinik Freiburg war. Heute ist Bach (Jg. 1950) freier Mitarbeiter der Augenklinik. Ausgezeichnet wurde er insbesondere für seine Arbeiten im Bereich der wissenschaftlichen Grundlagen der Sehschärfennorm, der Neuroophthalmologie und Elektrophysiologie. Ebenso verwies Eter in der Laudatio auf die Webseite zu visuellen Phänomenen, die Bach erstellt habe und auf seine außergewöhnlichen Vorträge zu diesem Thema. Im nächsten Jahr wird Bach während des 117. DOG-Kongresses die mit dem Preis verbundene von-Graefe-Vorlesung halten. „Ich weiß seit zwei Monaten von dieser Preisverleihung und freue mich immer noch“, nahm Bach den Preis sichtlich bewegt entgegen. „Das ist ein Statement, dass die DOG die Interdisziplinarität fördert – ich als Physiker…“, dankte Bach der Preiskommission. Prof. Guntram Kommerell, so erinnerte er, hätte ihn einst „in die Augenklinik gelockt“. Seitdem sei seine Arbeit von allen Direktoren der Freiburger Augenklinik gefördert worden, bis zuletzt unter Prof. Thomas Reinhard, der ihn auch immer dann unterstützt habe, „wenn ich nicht seiner Meinung war und das auch noch gesagt habe“, blickte er augenzwinkernd in Richtung seines ehemaligen Chefs.
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