116. DOG-Kongress: Sehen in der Zukunft – Patientensymposien der PRO RETINA

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Rund um den Internationalen Tag der Netzhaut am 29. September veranstaltet die Selbsthilfevereinigung PRO RETINA Deutschland e.V. anlässlich des 116. DOG-Kongresses in Bonn zwei kostenlose Patientensymposien am 28. und 30. September, bei denen sehbehinderte und blinde Menschen Informationen aus erster Hand erhalten.

Schätzungen zufolge sind nach Angaben von PRO RETINA in Deutschland mehr als fünf Millionen Menschen von einer Netzhautdegeneration betroffen: Etwa 4,5 Millionen Menschen erkranken an einer Altersabhängigen Makuladegeneration (AMD), der häufigsten Ursache für Erblindung in Deutschland. Circa 60.000 bis 80.000 Patienten sind von der „Seltenen Erkrankung“ Retinitis pigmentosa betroffen.
Diagnostik und Therapieansätze in Bezug auf diese Erkrankungen werden ständig weiterentwickelt, weshalb die Selbsthilfevereinigung die Fragen „Wo stehen wir heute? Was bringt die Zukunft?“ in den Fokus ihres Patentensymposiums am 28. September stellt. Von 12 Uhr bis 13.30 Uhr nehmen Ärzte aus deutschen Augenkliniken im WCC Bonn, Saal Nairobi 3/4, eine Bestandsaufnahme vor und informieren über Neuentwicklungen in Diagnostik (z. B. molekulargenetische Untersuchungen) und Therapie (z. B. Gentherapie).
Link zum Programm: https://www.pro-retina.de/system/files/seminar/flyer_patientensymposium_im_rahmen_der_dog_am_28.09.18.pdf

„Digital Vision“
In enormem Tempo kommen innovative Hilfsmittel und Sehprothesen auf den Markt, die mittels Gesichtserkennung, Lesefunktion et cetera künstliches Sehen ermöglichen. Beim Patientensymposium „Digital Vision – Sehen in der Zukunft“ am 30. September von 12.30 bis 14 Uhr im WCC Bonn, Saal Bangkok 1/2, stellen Experten aus der Industrie für Patienten schon jetzt verfügbare Möglichkeiten des digitalen Sehens vor und geben einen Ausblick in die Zukunft.
Link zum Programm: https://www.pro-retina.de/system/files/seminar/flyer_patientensymposium_im_rahmen_der_dog_am_30.09.18.pdf

Bei beiden Symposien, so PRO RETINA, besteht die Möglichkeit, mit den Experten in einen Dialog zu treten. Die Selbsthilfevereinigung versteht sich nach eigener Darstellung als „Brücke zwischen Experten, Ärzten und Patienten sowie Interessierten, um gemeinsam die Ziele Forschung fördern – Krankheit bewältigen – selbstbestimmt leben – zu erreichen“.

Quelle: PRO RETINA Deutschland e.V.