30. Deutscher Schmerz- und Palliativtag – Gemeinsam dem Kopfschmerz die Stirn bieten27. Februar 2019 Foto: © creative_jen – Fotolia.com Experten beleuchten beim 30. Schmerz- und Palliativtag alle Facetten der Schmerzerkrankungen und stellen neueste Entwicklungen in der Prävention, Diagnostik und Behandlung von Patienten mit chronischen Schmerzen vor. Erstmals wird es auch einen „Thementag Kopfschmerz“ geben. Für die Ausgestaltung des Programms konnte die Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin e.V. (DGS) die Deutsche Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft e.V. (DMKG) als kompetenten Partner gewinnen. Die Curricula und der Thementag bilden den Auftakt für zukünftig fest eingeplante Kongress-Themenschwerpunkte. Kopfschmerz ist eine der häufigsten idiopathischen Erkrankungen. Die Häufigkeit unterscheidet sich hierbei je nach Kopfschmerzform. Im Rahmen der Curricula Kopfschmerz und des „Thementages Kopfschmerz“ widmen sich daher Experten in zahlreichen Veranstaltungen den verschiedenen Kopfschmerz-Ausprägungen von Spannungs- über Clusterkopfschmerz bis zu Migräne. „Mit Unterstützung der Deutschen Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft e.V. (DMKG) konnte unsere Fachgesellschaft ein abwechslungsreiches Programm zusammenstellen, mit dem alle praxisrelevanten Themen optimal abgedeckt werden“, freut sich Kopfschmerzexpertin Dr. Astrid Gendolla. Neben dem Tagungs- und DGS-Präsidenten Dr. Johannes Horlemann hat sie als Tagungspräsidentin für diesen Themen-Schwerpunkt die Inhalte maßgeblich mitbestimmt. Im Fokus: Bewusstsein für individuelle Kopfschmerztherapie schaffen „So vielfältig die Schmerzformen und ihre Auslöser, so unterschiedlich auch die Therapieoptionen“, betont Gendolla. Furore machte in den letzten Monaten vor allem die Therapie mit monoklonalen Antikörpern: Erstmals wurde mit den CGRP-Antikörpern ein spezifisches Medikament zur Migräneprophylaxe entwickelt. Tatsächlich belegen Daten zahlreicher Studien, dass mit diesem Therapieansatz die Kopfschmerztage signifikant reduziert werden können. Da medikamentöse Therapien nicht immer ausreichend wirksam sind oder aus medizinischen Gründen nicht eingesetzt werden können, nimmt auch die psychologische Kopfschmerztherapie, besonders bei chronischen Kopfschmerzen, einen immer höheren Stellenwert ein. „Jeder Kopfschmerz ist individuell und muss genauso behandelt werden“, erklärt die Kopfschmerzexpertin. Die Zusammenarbeit mit der DMKG ist damit ein wichtiger Schritt beim Erreichen eines von unserer Fachgesellschaft in der Agenda 2020plus definierten Ziele: „Durch den Ausbau interdisziplinärer Kooperationen zukünftig das Wissen über die unterschiedlichen Facetten chronischer Schmerzen weiter ausbauen und vertiefen.“ Kongress-Highlights – „Themenschwerpunkt Kopfschmerz“: – Curriculum Kopfschmerz, Workshops (an allen Kongresstagen) – „Die wichtigsten Fakten zur Migräne – ein Update“, Symposium – „Individualisierung statt Standardisierung – wie geht die Kopfschmerzversorgung in Deutschland?“, Symposium – „Herausforderung und Chancen in der Versorgung von chronischen Kopfschmerzen“, Symposium – „Herausforderungen und Lösungsansätze in der Migränebehandlung“, Symposium Hier geht es zum Programm: http://www.schmerz-und-palliativtag.de/2019/programm.html
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