4. SpiFa-Fachärztetag in Berlin eröffnet19. Oktober 2018 © moofushi, fotolia.com Bereits zum vierten Mal veranstaltet der Spitzenverband Fachärzte Deutschlands e.V. (SpiFa) seinen öffentlichen SpiFa-Fachärztetag. Am heutigen Freitag, den 19. Oktober, werden im Berliner Ellington Hotel zahlreiche Gäste erwartet. Der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie, und Beauftragten der Bundesregierung für Mittelstand und für die neuen Bundesländer, Christian Hirte, betonte in seinem Vortrag „Ärzte in der Gesundheitswirtschaftlichen Gesamtrechnung (GGR)“, dass Ärzte und Ökonomie nicht selbstverständlich zusammengehörten, dies sei ein sensibles Feld. Allerdings agierten Ärzte auch als verantwortungsvolle Unternehmer. Demnach schaffen niedergelassene Ärzte Arbeitsplätze, verwenden in ihren Praxen medizinische Geräte und Medizinprodukte, verschreiben Medikamente. Somit beeinflussten sie andere Wirtschaftsbereiche, das zeige der aktuelle Medizinische-Ökonomische Fußabdruck der Fachärzte. „Das sehen wir als SpiFa genauso“, kommentierte der Spifa-Vorsitzende Dr. Dirk Heinrich und fügte hinzu: „Die Effizienz des deutschen Gesundheitswesens wird wesentlich von den Fachärzten in Klinik und Praxis beeinflusst. Fachärzte arbeiten dabei Hand in Hand im Sinne einer Arbeitsteilung zwischen ambulanter und stationärer fachärztlicher Versorgung. Die deutsche ambulante fachärztliche Versorgung ist dabei weltweit einmalig und gilt es zu erhalten.“ Im Laufe des Tages gibt es eine gesundheitspolitische Podiumsdiskussion mit Mitgliedern des Ausschusses für Gesundheit des Deutschen Bundestages aller Parteien. Karin Maag (CDU/CSU), Bettina Müller (SPD), Dr. Kirsten Kappert-Gonther (B90/Die Grünen), Christine Aschenberg-Dugnus (FDP) und Prof. Dr. Axel Gehrke (AfD) debattieren mit SpiFa-Vorstandschef Heinrich zum Thema: „Fachärzte in Deutschland – Garanten für eine stabile medizinische Versorgung und eine dynamische Gesundheitswirtschaft.“ Moderiert wird die Session vom Chefredakteur des Hamburger Verlages „Ärztenachrichtendienst“, Jan Scholz. Der SpiFa sucht auf seinem 4. SpiFa-Fachärztetag zudem den Kontakt zum beruflichen Nachwuchs. „Uns ist wichtig, zu erfahren, wie jungen Fachärzte in Klinik undPraixs ihre berufliche Zukunft sehen und welche Wünsche sie haben“, sagt SpiFa-Hauptgeschäftsführer Lars F. Lindemann. „Unser ,Junges Forum‘ widmet sich daher der provokanten Frage ,Freiberuflichkeit ein Auslaufmodell oder heute mehr denn je notwendig?‘‘ Fünf Fachforen runden den 4. SpiFa-Fachärztetag ab. Dabei geht es um „Diagnostische Pfade in der Labormedizin“ genauso wie um die „Zukunft des Belegarztwesens“, oder die „neue Rolle der Ärzte in der digitalen Medizin“. Dermatologen gewähren Einblicke in eine digitale Praxis und auch die „Prävention im Einklang mit anderen Bausteinen einer lebensphasenorientierten Personalstrategie“ wird eine Rolle spielen.
Mehr erfahren zu: "Von der Reha bis ins All: Ausbau der KI-Robotik-Forschung" Von der Reha bis ins All: Ausbau der KI-Robotik-Forschung Exoskelette, die bei der Reha helfen, Astronauten auf Schwerelosigkeit vorbereiten oder künftig Roboter im All steuern: An solchen intelligenten robotischen Systemen forschen UDE und das DFKI gemeinsam. Auf dem Campus […]
Mehr erfahren zu: "Härtere Strafen für Angriffe auf Ärzte und Pflegepersonal" Härtere Strafen für Angriffe auf Ärzte und Pflegepersonal Wer Angehörige von Heilberufen, Polizisten oder Zugbegleiter angreift, soll künftig mit einer längeren Haftstrafe rechnen müssen. Eine Verschärfung ist auch bei Fällen von Volksverhetzung vorgesehen.
Mehr erfahren zu: "Innovationsausschuss hat Rekordzahl an Anträgen auf Projektförderung erhalten" Innovationsausschuss hat Rekordzahl an Anträgen auf Projektförderung erhalten Der Innovationsausschuss beim Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) berichtet über „eine sehr große Resonanz” auf seine Förderbekanntmachung zur Entwicklung oder Weiterentwicklung medizinischer Leitlinien: 42 Projektanträge seien eingegangen.