AAD 2019: Größte Fortbildungstagung im deutschsprachigen Raum13. März 2019 DOG-Generalsekretär Thomas Reinhard rief alle AAD-Teilnehmer auf, die Evaluationsbögen rege zu nutzen. Foto: Kaulard/Biermann Medizin Seit dem Jahr 2000 ist die Augenärztliche Akademie Deutschland (AAD) die größte Fortbildungstagung für Augenärzte und deren Teams im deutschsprachigen Raum. Derzeit richtet die AAD ihren 20. Jubiläumskongress aus. Als Veranstalter der AAD haben die Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft (DOG) und der Berufsverband der Augenärzte Deutschlands (BVA) ein Programm zusammengestellt, das in Kursen, Seminaren, Wetlabs und Vorträgen das gesicherte Wissen in allen Bereichen des Fachs widerspiegelt. Das sei das Einmalige dieser Fortbildung, betonte DOG-Generalsekretär Prof. Thomas Reinhard und lud alle Teilnehmer ein, regen Gebrauch von den Evaluationsbögen zu machen. Die Programmkommission werde die Ergebnisse dieser Bewertungen im Mai einen gesamten Tag lang beraten, um auf dieser Basis das nächste Programm zu gestalten. “Nur so ist es möglich, sich weiterzuentwickeln.” Bei der Auftaktpressekonferenz kamen sowohl politische wie medizinische Aspekte zur Sprache, die während der Tagung diskutiert werden. Mit großer Skepsis verfolgen die Augenärzte die Beratungen zum Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG), das in dieser Woche auf dem Terminplan des Bundestages steht. „Damit die augenmedizinische Versorgung angesichts eines steigenden Bedarfs flächendeckend verbessert werden kann, gilt es, die vertragsärztliche Tätigkeit von bürokratischem Ballast zu befreien und die Arbeit in der Augenarztpraxis für Ärztinnen und Ärzte attraktiv zu machen“, fordert der 1. Vorsitzende des BVA, Prof. Bernd Bertram. Der Gesetzentwurf mache den Augenärzten bislang aber nur wenig Hoffnung, dass diese Forderung umgesetzt werde. Am Freitag, 15. März, lädt der BVA ab 18 Uhr (Raum 2) zu seinem berufspolitischen Seminar zur aktuellen Gesundheitspolitik ein. Gastreferent wird Dr. Dirk Heinrich sein, der Vorsitzende des Spitzenbverbandes Fachärzte Deutschlands (SpiFa). Quelle: BVA
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