AAD 2019: AMD-Netz stellt neue App für Makula-Patienten vor

Das neue Logo des AMD-Netz. Quelle: AMD-Netz

Das AMD-Netz ist vom 12. bis 16. März auf der AAD am Stand Nr. 300 in der Messehalle präsent. Fachbesucher können sich dort über Aktivitäten des gemeinnützigen medizinisch-sozialen Netzwerkes und die neue Makula-App informieren.

Das AMD-Netz stellt anlässlich des AAD-Kongresses die neue App für Makula-Patienten vor: “Patienten mit AMD können ihre Erkrankung auf ihrem Smartphone dokumentieren und durch Eingabe des aktuellen Visus und der Netzhautdicke Veränderungen beobachten. Dadurch können Betroffene selbst zur Steuerung und Therapiekontrolle der Behandlung beitragen. Weiterhin können Augenarzttermine und Kontaktpersonen gespeichert werden”, erläutert das AMD-Netz einige der Funktionen. Die App wurde 2018 mit Unterstützung der Auerbach-Stiftung entwickelt.

Durch die Möglichkeit regelmäßiger Selbstkontrollen würden sich Patienten zudem besser mit ihrer Erkrankung und den damit einhergehenden Veränderungen der Sehkraft auseinandersetzen, heißt es weiter. Dabei könnten auch die in der App enthaltenen Kurzinformationen helfen, etwa zu wichtigen Stichworten zur Erkrankung AMD, zu deren Therapie sowie zu Hilfsangeboten. Darüber hinaus gebe es eine Suchfunktion nach kompetenten Ansprechpartnern auch im Bereich geeigneter Hilfsmittel.

Auf dem Kongress findet auch die Fortbildung für medizinische Fachangestellte „Sehbehinderte Menschen in der Augenarztpraxis“ statt (AAP 46, Do., 14.03.). Für Augenärzte werden weitere Services bereitgestellt.

Das AMD-Netz verfolgt das Ziel, die Lebensqualität von Menschen mit AMD zu erhalten. Angebote und Instrumente für Augenärzte und medizinisches Personal unterstützen die Patientenkommunikation und -aufklärung nachhaltig. Wer sich über die verschiedenen Leistungen des AMD-Netz informieren und die Arbeit des Netzwerkes durch eine Versorgungspartnerschaft unterstützen möchte, erhält hier weitere Informationen:
www.amd-netz.de/aad
www.makula.app
www.amd-netz.de/Versorgungspartner

Quelle: AMD-Netz