Ärztetag: Neue Approbationsordnung zügig umsetzen, PJler stärken4. November 2021 Plenum des 125. Deutschen Ärztetages. Foto: Jürgen Gebhardt Der Ärztetag hat Bund und Länder aufgefordert, die neue Approbationsordnung für Ärztinnen und Ärzte zügig zu beschließen und umzusetzen. Für das Praktische Jahr (PJ) mahnte er mehr finanzielle Unterstützung an. Eine qualitativ hochwertige Medizinerausbildung sei die Grundlage einer zeitgemäßen und zukünftigen medizinischen Versorgung der Bevölkerung, so das Ärzteparlament. Die neue Approbationsordnung mit Stärkung der Ausbildung im ambulanten Bereich trage den heutigen und zukünftigen Anforderungen Rechnung. Sie biete eine Chance, die künftigen Medizinerinnen und Mediziner für die Tätigkeit auch außerhalb von Ballungsräumen und Universitäten zu begeistern. Aufwandsentschädigung im Praktischen Jahr Außerdem forderten die Abgeordneten von Bund und Ländern eine obligate existenzsichernde Aufwandsentschädigung der Medizinstudierenden im PJ. Die geplante Durchführung von Teilen des PJ in Haus- und Facharztpraxen stelle die Medizinstudierenden vor neue finanzielle Herausforderungen. Allein durch Stipendien und BaFöG würden z. B. Kosten für doppelte Haushaltsführung oder die Fahrt zum Praktikumsort nicht ausreichend abgedeckt, so das Ärzteparlament. Ziel der Verhandlungen von Bund und Ländern müsse sein, mit einer obligaten Regelung der Aufwandsentschädigung für die Medizinstudierenden im Praktischen Jahr eine Existenzsicherung zu gewährleisten. (Bundesärztekammer/ms)
Mehr erfahren zu: "Kinderwunschbehandlung in Thüringen: Sozialministerium informiert über finanzielle Unterstützung" Kinderwunschbehandlung in Thüringen: Sozialministerium informiert über finanzielle Unterstützung Wenn der Kinderwunsch groß ist, sich aber nicht erfüllt, kann in manchen Fällen nachgeholfen werden. Wie Thüringer Paare dafür einen Zuschuss bekommen können und warum der Staat das überhaupt macht.
Mehr erfahren zu: "Krebs-Immuntherapie: Zuckerstrukturen auf Nierenzellen können Ansprechen voraussagen" Krebs-Immuntherapie: Zuckerstrukturen auf Nierenzellen können Ansprechen voraussagen Forschende der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) haben Zuckerstrukturen auf Nierenzellen entdeckt, die das Ansprechen auf eine Behandlung mit Immun-Checkpoint-Inhibitoren voraussagen können.
Mehr erfahren zu: "Immunantwort nach Organtransplantationen: Forschungskooperation will extrakorporale Photopherese weiterentwickeln" Immunantwort nach Organtransplantationen: Forschungskooperation will extrakorporale Photopherese weiterentwickeln Die Medizinische Universität Wien (Österreich) und das Unternehmen Therakos haben eine langfristige Forschungspartnerschaft zur Weiterentwicklung der extrakorporalen Photopherese (ECP) bei der Transplantation solider Organe gestartet.