Anzeige ASCO 2021 News: OS-Vorteil gemäß neuer Ad-hoc Analyse zu PALOMA-3 vorgestellt 2, #21. Februar 2021 Die randomisierte, doppelblinde und placebokontrollierte Studie PALOMA-3 untersuchte den CDK4/6-Inhibitor Palbociclib* beim fortgeschrittenen HR+/HER2-negativen Mamma-karzinom, das unter einer vorherigen endokrinen Therapie rezidiviert oder fortgeschritten war. Insgesamt waren 521 zum Teil intensiv vorbehandelte Patienten mit Palbociclib/Fulvestrant versus Fulvestrant/Placebo behandelt worden. Die Ad-hoc-Studienanalyse erfolgte ergänzend zu der Per-Protokoll-spezifizierten finalen Analyse zum Gesamtüberleben (OS) mit einem medianen Follow-Up von 44,8 Monaten 2, 3. Die aktuellen OS-Daten basieren mit im Median 73,3 Monaten auf dem bislang längsten Follow-Up für einen CDK4/6-Inhibitor 2. Nach gut sechs Jahren zeigt sich für die Intent-to-treat (ITT)-Population der Ad-hoc Analyse aus der Paloma 3 ein OS-Vorteil von + 6,8 Monaten im Palbociclib-Arm, entsprechend einer Risikoreduktion von fast 20 % gegenüber den Patienten im Fulvestrant-Vergleichsarm (HR 0,806; 95%-KI 0,654–0,994; p = 0,0221). Im Median überlebten die zusätzlich mit Palbociclib behandelten Patienten 34,8 Monate (95%-KI 28,8–39,9) versus 28,0 Monate (95%-K: 23,5–33,8) im Fulvestrant-Vergleichsarm (Abb. 1) bei einer 5-Jahres-Überlebensrate von 23,3 % (95%-KI 18,7–28,2) versus 16,8 % (95%-KI 11,2–23,3) 2. Der OS-Vorteil für Palbociclib aus der neuen Ad-hoc- Analyse der Paloma 3 ist auch aufgrund der zum Teil intensiven Vorbehandlung erstaunlich. Ein Drittel der Patienten (34 %) hatte für die fortgeschrittene Erkrankung bereits eine Chemotherapie und 25 % mehr als zwei Therapielinien in der fortgeschrittenen Situation erhalten 3. Der OS-Vorteil aus der neuen Ad-hoc- Analyse der Paloma 3 zeigte sich auch in klinisch relevanten Subgruppen: besonders deutlich profitierten Patienten mit endokrin-sensitiver Erkrankung (39,7 vs. 29,5 Monate; HR 0,76; 95%-K: 0,60–0,96; p = 0,011), sowie jene ohne vorherige Chemotherapie in der fortgeschrittenen Situation (39,3 vs. 29,7 Monate; HR 0,72; 95%-KI 0,55–0,94; p = 0,008) 2. # Abb. 1 Überlebenskurven der PALOMA-3-Studie zum Gesamtüberleben der Intent-to-treat(ITT)-Population nach einem medianen Follow-Up von 73,3 Monaten. Mod. nach 2. Wirksamkeit von Palbociclib auch in Kombination mit AI Die klinische Phase-III-Studie PALOMA-2 untersuchte die Wirksamkeit der Kombination von Palbociclib + Aromataseinhibitor (AI) gegenüber der endokrinen Monotherapie. Aktuelle Daten der Studie zeigen unter der Therapie mit Palbociclib + AI unter anderem ein signifikant längeres progressionsfreies Überleben (PFS) von 27,6 Monaten versus Placebo + AI mit 14,5 Monaten (HR: 0,563; 95 %-KI: 0,461–0,687; p < 0,0001). Die OS-Daten dieser Studie sind bislang nicht reif und werden noch erwartet. 4. Hohe Real-World-Evidenz Aufgrund der langjährigen Erfahrung liegen als Ergänzung zu klinischen Studien auch bereits OS-Daten zu Palbociclib plus AI aus der klinischen Routine vor: Eine vergleichende Wirksamkeitsanalyse, die anhand umfangreicher Patientendaten (n = 1.430) der US-amerikanischen Datenbank „Flatiron Health Analytic Database“ auf Basis von PSM und sIPTW durchgeführt wurde, zeigt eine signifikante Risikoreduzierung unter Palbociclib/Letrozol um 42 % (HR 0,58; 95%-K: 0,46–0,73; p < 0,0001). Die mit Letrozol-Monotherapie behandelten Patienten überlebten im Median 43,1 Monate, während das mediane OS der zusätzlich mit Palbociclib behandelten Patienten noch nicht erreicht war (Abb. 2) 5. Abb. 2 Vergleichende Wirksamkeitsanalyse zeigt signifikanten Überlebensvorteil unter Palbociclib + Letrozol. Mod. nach 4. Bedeutung der CDK4/6-Inhibitoren im klinischen Alltag Die Datenlage für die CDK4/6-Inhibition unterstreicht eine hohe Wirksamkeit 6, was durch die aktuellen Studiendaten zu Palbociclib 2 sowie der hohen RW-Evidenz bestätigt wird 5, 7. Die Kombinationstherapie mit Palbociclib erweist sich zudem als gut verträglich, weshalb die gesundheitsbezogene Lebensqualität in der Regel erhalten bleibt 4, 8-11. Nebenwirkungen lassen sich zudem durch Dosisreduktionen einfach handhaben, ohne dass die therapeutische Wirksamkeit abnimmt 1, 9, 12. Letzteres ist besonders wichtig, wie eine auf der ASCO-Jahrestagung vorgestellte Online-Befragung bei Patienten mit metastasiertem Mammakarzinom (n = 1.221) zeigt – denn viele Patienten haben die Sorge, dass durch Dosisreduktionen die Wirksamkeit der Behandlung abnimmt 13. Hier mehr erfahren * Palbociclib ist angezeigt zur Behandlung von HR+/HER2- lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem Brustkrebs in Kombination mit einem Aromatasehemmer sowie in Kombination mit Fulvestrant bei Frauen, die zuvor eine endokrine Therapie erhielten. Bei prä- oder perimenopausalen Frauen sollte die endokrine Therapie mit einem Luteinizing-Hormone-Releasing-Hormone (LHRH)-Agonisten kombiniert werden.1 # Nicht-präspezifizierte, finale Ad-hoc-Analyse der PALOMA-3-Studie (Palbociclib + Fulvestrant vs. Placebo + Fulvestrant bei ET-vorbehandelten Patientinnen mit HR+/HER2- fortgeschrittenem oder metastasiertem Brustkrebs; Datenschnitt: August 2020; Datenreife: 75 % [393 Todesfälle unter 521 Patientinnen]; Mediane Follow-Up-Zeit: 73,3 Monate). Quelllen Fachinformation Ibrance®, nach aktuellem Stand. Cristofanilli M et al. J Clin Oncol 2021; 39 (suppl 15); #1000). Turner NC et al. N Engl J Med 2018; 379(20): 1926-1936. Rugo HS et al. Breast Cancer Res Treat 2019, 174(3): 719-729. DeMichele A et al. Breast Cancer Res 2021; 23(1):37. www.ago-online.de Taylor-Stokes G et al. Ann Oncol 2020, 31 (suppl 4): 5346, #269P. Harbeck N et al. Ann Oncol 2016; 27(6): 1047-1054. Verma S et al. Oncologist 2016, 21(10):1165-1175. Rugo HS et al. Ann Oncol 2018; 29(4):888-894. Finn RS et al. Oncologist. 2021;26(5):e749-e755. Dieras V et al. Oncologist 2019; 24: 1541-1525. Loeser AL et al. J Clin Oncol 2021; 39(suppl 15), #1005. IBRANCE ® 75 mg Filmtabletten IBRANCE ® 100 mg Filmtabletten IBRANCE ® 125 mg Filmtabletten Wirkstoff: Palbociclib Zusammensetzung: Wirkstoff: 1 Filmtabl. enth. 75 mg/ 100 mg/ 125 mg Palbociclib. Sonst. Bestandteile: Tablettenkern: mikrokristalline Cellulose, hochdisperses Siliciumdioxid, Crospovidon (Ph.Eur.), Magnesiumstearat, Bernsteinsäure. Filmüberzug: Hypromellose (E 464), Titandioxid (E 171), Triacetin, Indigocarmin-Aluminiumsalz (E 132), Eisen(III)-oxid (E 172) (nur 75 mg u. 125 mg Tabletten), Eisen(III)-hydroxid-oxid x H2O (E 172) (nur 100 mg Tabletten). Anwendungsgebiete: Zur Behandl. v. Hormonrezeptor (HR)-pos., humanem epidermalen Wachstumsfaktor-Rezeptor-2 (HER2) neg. lokal fortgeschr. od. metastasiertem Brustkrebs, i. Komb. m. e. Aromatasehemmer od. i. Komb. m. Fulvestrant b. Frauen, d. zuvor e. endokrine Ther. erhielten. B. prä- od. perimenopausalen Frauen sollte d. endokrine Ther. m. e. LHRH-Agonisten komb. werden. Gegenanzeigen: Überempfindlichk. gg. d. Wirkstoff od. e. d. sonst. Bestandt. Die Anw. v. Arzneim., d. Johanniskraut enthalten. Nebenwirkungen: Sehr häufig: Infektionen; Neutropenie (Neutrophilenzahl vermindert), Leukopenie (Leukozytenzahl vermindert), Anämie (Hämoglobin erniedrigt, Hämatokrit vermindert), Thrombozytopenie (Thrombozytenzahl vermindert); vermind. Appetit; Stomatitis (Stomatitis aphthosa, Cheilitis, Glossitis, Glossodynie, Mundulzeration, Schleimhautentzünd., Mundschmerzen, Beschwerden i. Oropharynx, Schmerzen i. Oropharynx), Übelk., Diarrhö, Erbrechen; Ausschlag (Ausschlag makulo-papulös, Ausschlag m. Juckreiz, Ausschlag erythematös, Ausschlag papulös, Dermatitis, Dermatitis acneiform, toxischer Hautausschlag), Alopezie, trockene Haut; Fatigue, Asthenie, Pyrexie; ALT erhöht, AST erhöht. Häufig: febrile Neutropenie; Dysgeusie; verschwommenes Sehen, verstärkte Tränensekretion, trockenes Auge; Epistaxis, ILD/ Pneumonitis. Gelegentlich: Kutaner Lupus erythematodes. Weitere Informationen s. Fach- u. Gebrauchsinformation. Abgabestatus: Verschreibungspflichtig. Pharmazeutischer Unternehmer: Pfizer Europe MA EEIG, Boulevard de la Plaine 17, 1050 Brüssel, Belgien. Repräsentant in Deutschland: PFIZER PHARMA GmbH, Linkstr. 10, 10785 Berlin. Stand: Juli 2021. b-1v4ib-ft-0
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